Arne Hildebrandt DH

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Nienburg 15.02.2018 Von Arne Hildebrandt

Tempo 30 übertrieben

Der [DATENBANK=1376]Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club[/DATENBANK] (ADFC) wundert sich, dass Autofahrer auf der Hannoverschen Straße die neue Tempo-30-Regelung zwischen den beiden Tankstellen nicht beachten. Mich wundert das gar nicht. Denn der Sinn dieser Regelung erschließt sich Autofahrern nicht. Mir nichts, dir nichts darf man auf dieser Haupstraße rund 150 Meter nur noch 30 fahren. Zwar ist das Schild mit einem Hinweis auf einen Kindergarten versehen. „Aber wo sind die Kinder?“, wurde ich kürzlich von einem Autofahrer gefragt. Man muss wissen: Der Kindergarten, um den es sich dreht, betreut maximal 20 Kinder. Die werden morgens von ihren Eltern gebracht und im Laufe des Tages abgeholt. So läuft es seit Jahren problemlos. Zweiter Fall: Kindergarten Wölper Straße. Dort werden zwar rund 150 Kinder in zwei Kindergärten betreut. Doch die Kinder können die Straße sicher an einer Fußgängerampel überqueren. Abgesehen davon, dass auch dort kein Kind ohne Begleitung gebracht und abgeholt wird. Fazit: Tempo 30 ist auch dort übertrieben.

Dritter Fall: Der Tunnel unter der Eisenbahn an der Verdener Landstraße. Auch dort ist nur Tempo 30 erlaubt. Akzeptiert wird es nicht. Die meisten wissen es nicht mal und vermuten dort auch kein Schleichtempo. Radfahrer dürfen dort sogar den Fußweg nutzen. Fazit: ebenfalls übertrieben.

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Erstellt:
15. Februar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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