Landkreis 02.11.2018 Von Die Harke

„Tierhalter und Landwirte brauchen keinen Stadtschreier“

Die Informationsveranstaltung des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zum Thema „Herdenschutzmaßnahmen und Fördermöglichkeiten durch das Land Niedersachsen“ hat Matthias Hogrefe im Namen des CDU Aktiv-Team „Agrar und Umwelt“ in einer Pressemitteilung bewertet: „Während des ansonsten offen Vortrags und der anschließenden, emotionalen Diskussion waren die Gastgeber nicht in der Lage, eine geordnete Diskussionsrunde zu leiten. Durch ihre eigenen Wortbeiträge wurde die Stimmung derart aufgeheizt, dass viele Teilnehmer entnervt und unter Protest die Veranstaltung verließen.“ Die Art und Weise, wie mit den Sorgen und Ängsten von Tierhaltern und Bewohnern aus unserer ländlichen Region umgegangen worden sei, „war unerträglich und ein Schlag ins Gesicht!“ Das CDU Aktiv-Team „Agrar und Umwelt“ fordert die Landesregierung auf, „jetzt endlich und vor allem unverzüglich zu handeln“. Die vorgetragenen Lösungsansätze des Abends würden abgelehnt: Die landwirtschaftlichen Betriebe und Dörfer mit meterhohen Zäunen zu umgeben – nur weil der Mut fehle, zielführende Entscheidungen zu treffen – sei kein Weg.

Hogrefe schreibt weiter: „Tierhalter und Landwirte brauchen keinen ,Stadtschreier‘, der uns mit einer Weidprämie das ,Aufräumen‘ bezahlt. Sich hinter Gesetzen zu verschanzen, obwohl hier klar Gefahr im Verzug ist, bewerten wir als unanständig.“ Der ländliche Raum sei mit seinen landwirtschaftlichen Betrieben und den zahlreichen Weidetierhaltern Heimat und Wirtschaftsraum zugleich, die Unternehmer und Bewohner seien von den aktuellen Entwicklungen persönlich und wirtschaftlich betroffen, nicht Spielwiese für solch einen Nonsens.

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Erstellt:
2. November 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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