Der Hof der Familie Rust in Anemolter war eine von mehreren Stationen der Projektwoche. Suling/Landvolk

Der Hof der Familie Rust in Anemolter war eine von mehreren Stationen der Projektwoche. Suling/Landvolk

Stolzenau 11.04.2018 Von Die Harke

Tierische Projektwoche

OBS Mittelweser und Realschule Stolzenau mit spannenden Ausflügen

Sie waren viel auf Achse, die Schülerinnen und Schüler, die sich während der gemeinsamen Projektwoche der Oberschule Mittelweser und der Realschule Stolzenau intensiv mit dem Thema „Tierisches Mittelweser“ beschäftigten. Zum Auftakt der Projektgruppe, die Chemielehrer Ulrich Siemon leitete, lernten die Kinder und Jugendlichen in der Molkerei Grafschaft Hoya in Asendorf, wie Milch verarbeitet wird. Molkereimeister Dennis Klinger führte die Gruppe durch den Betrieb. Dort werden jeden Tag 150.000 Liter Milch verarbeitet. „Bei uns gibt es noch viel Handarbeit“, sagte Klinger und erläuterte, dass auch in der Molkerei wie auf den landwirtschaftlichen Betrieben immer garbeitet werde – „denn Kühe kennen keinen Feiertag!“

Tags darauf erfuhr die Projektgruppe bei der Familie Rust in Anemolter, wo die Milch eigentlich herkommt. „Das war eine eiskalte Angelegenheit“, schmunzelte Siemon; die Schüler störten die eisigen Außentemperaturen indes nicht, sie durften Kälber füttern und streicheln – ein Angebot, das gut ankam. Außerdem gab es nicht nur viele Informationen über die Milchviehhaltung, sondern auch Kakao und Milchquark für alle.

Mit Mikroorganismen nahmen es die Kinder und Jugendlichen dann in der Biogasanlage Stolzenau auf. Hier erfuhren sie mehr darüber, wie Biogas entsteht – und wie es zum Beheizen des Gymnasiums Stolzenau genutzt wird. Rund machten die tierische Projektwoche ein Besuch im Reitstall Hasselbrink in Landesbergen-Heidhausen und eine Stippvisite von Hütehund-Welpen im Unterricht.

Aus ihren Erlebnissen kreierten die Schüler Plakate mit Fotos ihrer Ausflüge, präsentierten Futterproben und Proben aus der Biogasanlage sowie Milchkartons aus der Molkerei. Damit machten sie auch für alle, die nicht dabei waren, anschaulich, womit sie sich eine Woche lang beschäftigt hatten.

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Erstellt:
11. April 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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