Ada Bobrova, Sarah Peters, Freya Lask, Claudia Eckhardt und Petra Bauer (von links) sind die Initiatorinnen der Angebotsreihe „Arbeiten als Frau in Deutschland“. Steinbrecher

Ada Bobrova, Sarah Peters, Freya Lask, Claudia Eckhardt und Petra Bauer (von links) sind die Initiatorinnen der Angebotsreihe „Arbeiten als Frau in Deutschland“. Steinbrecher

Landkreis 12.09.2017 Von Die Harke

Tipps für Einwanderinnen auf Arbeitssuche

Landkreis und Kooperationspartner bieten Veranstaltungsreihe „Arbeiten als Frau in Deutschland“ an

Der Landkreis bietet gemeinsam mit Kooperationspartnern Veranstaltungen mit dem Titel „Arbeiten als Frau in Deutschland“ an. Das Angebot richtig sich an Frauen jeglichen Alters mit Einwanderungshintergrund. Initiatorinnen des Veranstaltungsangebots sind [DATENBANK=4434]Claudia Eckhardt[/DATENBANK] und [DATENBANK=4754]Freya Lask[/DATENBANK] vom Fachdienst Migration und Teilhabe des Landkreises, [DATENBANK=916]Ada Bobrova[/DATENBANK] von der Koordinierungsstelle „Frau und Wirtschaft“, Nienburgs Gleichstellungsbeauftragte S[DATENBANK=2886]arah Peters[/DATENBANK], sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, [DATENBANK=536]Petra Bauer[/DATENBANK].

„Frauen mit Einwanderungshintergrund bringen sehr unterschiedliche Vorkenntnisse über ihre Möglichkeiten, in Deutschland zu arbeiten, mit“, sagt Eckhardt. Die Veranstaltungsangebote bieten die Möglichkeit, sich umfassend über die Rechte und die Möglichkeiten einer Berufstätigkeit in Deutschland zu informieren. Fragen wie „Darf ich ohne die Erlaubnis meines Mannes arbeiten und ein eigenes Konto haben?“ werden ebenso behandelt wie Fragen nach der Anerkennung eines Berufsabschlusses aus dem Ausland oder Fragen rund um die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren.

Referentin für die Veranstaltungen ist Vivien Hellwig aus Hannover. Hellwig ist Mitglied im Flüchtlingsrat Niedersachsen. Sie hat die Broschüre „Kenne deine Rechte – Informationen für weibliche Geflüchtete“ verfasst. „Frau Hellwig wird die Teilnehmerinnen breitgefächert zum Thema ‚Arbeiten als Frau in Deutschland‘ informieren“, sagt Eckhardt. Bauer: „Um möglichst vielen Frauen die Teilnahme an diesem Angebot zu ermöglichen, bieten wir die Veranstaltung insgesamt dreimal an unterschiedlichen Orten und Zeiten an.“

Die erste Veranstaltung findet am 18. September von 15 bis 17 Uhr im Familienzentrum in Hoya statt. Es folgen Veranstaltungen am 28. September von 9.30 bis 12 Uhr im Haus der Generationen in Stolzenau und am 24. Oktober im Mütterzentrum in Uchte. Während der beiden letzten Veranstaltungen werden Sprachmittlerinnen anwesend sein, die jeweils in Kurdisch, Arabisch, Farsi und Russisch übersetzen werden.

Die Veranstalterinnen bitten die ehrenamtlichen Begleiter weiblicher Geflüchteter, die Frauen auf diese Angebote hinzuweisen. Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung „Was bedeutet es, in Deutschland zu arbeiten? Ein Überblick über Rechte und Pflichten“ am 23. Oktober um 17 Uhr im Rathaus in Nienburg.

Der Fokus wird dabei auf den geflüchteten Frauen liegen. Ziel ist es, die vielen Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen Informationen an die Hand zu geben, die sie an die geflüchteten Frauen weitertragen können.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es beim Fachdienst Migration und Teilhabe des Landkreises unter Telefon (0 50 21) 96 76 89 oder (0 50 21) 96 76 06.

Zum Artikel

Erstellt:
12. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 13sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.