Die Stolzenauer schlugen sich bei ihrer ersten Teilnahme wacker. Gymnasium Stolzenau

Die Stolzenauer schlugen sich bei ihrer ersten Teilnahme wacker. Gymnasium Stolzenau

Stolzenau 15.07.2019 Von Die Harke

Tolle Platzierung weckt den Ehrgeiz

Stolzenauer Gymnasiasten nehmen erstmals an der World-Robot-Olympiade teil

Im abgelaufenen Schuljahr hat der Wahlpflichtkurs „Computer – Technik – Roboter“ des Jahrgangs sieben des Gymnasium Stolzenau unter der Leitung von Christian Möller an der World-Robot-Olympiade (WRO) teilgenommen. Ein Team erreichte dabei das Deutschlandfinale. Nachdem einige Schüler bei der im Dezember im eigenen Haus veranstalteten First-Lego-League (FLL) erste Erfahrungen und Erfolge im Bau und der Programmierung von autonom agierenden Lego-Robotern verbucht hatten, entstand im Kurs der Wunsch, an einem weiteren Wettbewerb teilzunehmen. Die WRO bot sich an, da sie saisonal versetzt zur FLL stattfindet und sich beide Wettbewerbe damit nicht überschneiden.

Seit Januar tüftelten die Schüler an ihren Robotern und feilten an verschiedenen Strategien, um die gestellten Aufgaben durch den selbst entworfenen Roboter lösen zu lassen. Nach fast fünf Monaten Arbeit stand Ende Mai der Regionalwettbewerb in Stadthagen auf dem Programm. Am Ende eines langen Tages stand ein Team vom Gymnasium Stolzenau, bestehend aus Malte Mohrmann, Lukas Gerke und Justin Witowski, als Tagessieger fest und hatte sich damit zur Teilnahme am Deutschlandfinale qualifiziert.

Dieses fand vor Kurzem in Schwäbisch Gmünd statt. Insgesamt waren dort 109 Teams am Start, 36 davon in der Altersklasse „Junior“, in der auch die Stolzenauer Vertretung startete. Neben den drei Teammitgliedern fuhren vier weitere Schüler gemeinsam mit Möller nach Schwäbisch Gmünd, um Finalatmosphäre zu schnuppern und um ihre Mitschüler zu unterstützen. Auch in Schwäbisch Gmünd gelang den Stolzenauern der Zusammenbau des Roboters überzeugend schnell, jedoch sollte sich zeigen, dass die Entscheidung, in den vier Wochen zwischen dem Regionalwettbewerb und dem Deutschlandfinale die Strategie zu ändern, zwar grundsätzlich richtig war, in der Kürze der Zeit aber nicht mehr umgesetzt werden konnte.

Der Roboter erledigte den ersten Teil seiner Aufgaben äußerst zuverlässig, kam aber im zweiten Teil immer wieder leicht von der geplanten Route ab. „Insgesamt belegten wir am Ende Platz 25, worauf sich auf jeden Fall aufbauen lässt“, bilanziert Möller.

„Während des Finales konnten wir erfahrenere Teams beobachten, haben andere Strategien kennen gelernt sowie neue Einsatzzwecke verschiedener Sensoren beobachten können, die wir nun ebenfalls in unsere Roboter integrieren werden. Denn eins ist klar: Wenn es einem Team gelingt, gleich bei der ersten Teilnahme einen Regionalwettbewerb zu gewinnen, dann ist der Ehrgeiz geweckt – und wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen!“

Ein großer Dank gebühre dem Förderverein des Gymnasiums Stolzenau, der die Anmeldegebühren übernommen sowie die Anschaffung der Spielfeldmatte und -materialien ermöglicht habe.

Zum Artikel

Erstellt:
15. Juli 2019, 12:04 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 16sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.