Landkreis 25.04.2019 Von Stefan Schwiersch

Trauer um das „Herz der Mannschaft“

Im Nordkreis und über die Kreisgrenzen hinweg herrscht auch vier Tage nach dem tragischen Ereignis eine noch immer präsente Fassungslosigkeit, verbunden mit großer Trauer: Christa Stukenborg starb am vergangenen Dienstag nach kurzer schwerer Krankheit und daher für fast alle Menschen in ihrem Umfeld völlig überraschend. Die langjährige Handballerin, zuletzt Co-Trainerin bei den Frauen der HSG Mittelweser, wurde nur 54 Jahre alt. „Sie war das Herz der Mannschaft“, erklärte Trainer Michael Vetter, mit dem sie viele Jahre das Team betreute, in das längst ihre Töchter Frederike und Christine hineingewachsen waren. Handball war von kleinauf die Passion von Christa Stukenborg.

Nach den Anfängen beim TSV Wechold-Magelsen wechselte sie als Teenager zur SG Hoya, spielte dort lange in der erfolgreichen Frauenmannschaft und blieb dem Team auch nach der aktiven Karriere verbunden; auch, als die SG-Handballabteilung Teil der HSG Mittelweser/Eystrup wurde. Eine zeitlang wirkte sie im Vorstand mit, um aber schnell festzustellen: Sie fühlt sich in der Halle einfach wohler, trainierte Jugendmannschaften.

Henry Pfeiffer, der Vorsitzende der HSG, kannte Christa Stukenborg seit Jahrzehnten und vermag die Größe des Verlusts einzuschätzen: „Die ganze Familie ist ja handballverrückt. Christa hat auch im Hintergrund engagiert gewirkt, war immer verlässlich – wir haben ihr viel zu verdanken.“

Die Trauerfeier findet am kommenden Montag um 11.30 Uhr in der Friedhofskapelle in Hoya statt.

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Erstellt:
25. April 2019, 21:45 Uhr
Lesedauer:
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