Manon Garms DH

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25.05.2016 Von Manon Garms

Treffen kann es jeden

Von Manon Garms

Die GBN und die Diakonie-Sozialstation haben sich zusammengeschlossen, um im Nienburger Nordertor das Angebot für seniorengerechtes Wohnen zu verbessern. An der Wilhelm-Rösler-Straße/Verdener Landstraße soll es kleine seniorengerechte Wohnungen, Tagespflege und Pflegewohngemeinschaften geben. Für Nienburg ist ein solches Konzept neu, im Raum Twistringen ist es beispielsweise schon umgesetzt worden.

Angesichts des demografischen Wandels mit immer mehr älteren Mitbürgern, dürfte das geplante Wohnprojekt eine gute Investition in die Zukunft der Stadt sein. Denn es ist klar, dass für Senioren geeigneter Wohnraum geschaffen werden muss. Dennoch geht GBN-Aufsichtsratsvorsitzender Rolf Warnecke davon aus, dass die Menschen zunächst erst einmal von der Idee überzeugt werden müssen. „Sie können im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und bekommen Unterstützung. Wir wollen Gemeinschaften und Nachbarschaften bilden“, so Warnecke.

Das klingt überzeugend und dürfte für den einen oder die andere eine gute Alternative zu einem Umzug in ein Seniorenheim sein, wo ein großer Teil des selbstbestimmten Lebens aufgegeben werden muss. Und auch wenn so manch Jüngerer die Gedanken an Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Alter noch weit von sich weist – treffen kann es jeden. Und dann kann auch ganz schnell ein jüngerer Mensch betroffen sein, der plötzlich vor die Frage gestellt wird, wie er seine oder die Pflege seiner Eltern am einfachsten und besten regeln kann.

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Erstellt:
25. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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