Tjarden Lohmeyer, Heike Schepp und Samir Elladawi (stehend, von links) mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mitternachtssports 2017. CJD

Tjarden Lohmeyer, Heike Schepp und Samir Elladawi (stehend, von links) mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mitternachtssports 2017. CJD

Nienburg 09.12.2017 Von Die Harke

Trendsportarten für Jugendliche

CJD-Projekt „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Nachlese zum kreisweiten Event "Mitternachtssport"

Mitternachtssport 2017 ist schon wieder Geschichte, und das CJD ist mit dieser Veranstaltung, die zusammen mit dem Kreisjugendring, dem Kreissportbund, den Fachdiensten aus Stadt und Kreisverwaltung und dem [DATENBANK=201]TKW[/DATENBANK] organisiert wurde, dem Ziel des Projektes „Willkommen in Nienburg“, zugewanderte Menschen mit Sport im Verein vertraut zu machen, ein Stück näher gekommen. Dem Aufruf zu diesem Sportevent waren viele Jugendliche aus Stadt und Landkreis gefolgt.

An diesem Abend gab es keine Berührungsängste. Die Herkunft der Teilnehmenden spielte keine Rolle, der Fokus war klar: miteinander Sport machen und neue Sportarten ausprobieren. Dass Bubble Soccer wörtlich übersetzt „Blasen-Fußball“ bedeutete, erfuhren die Mitspielenden spätestens nach dem Aufruf von Sven Kühtz vom Jugendmigrationsdienst des [DATENBANK=6541]CJD Nienburg[/DATENBANK].

„Team Vollkornbrot gegen Schlafmützen zum Bubble Soccer“. Sie fanden sich kurz darauf in riesengroßen aufblasbaren Luftblasen wieder, um Fußball zu spielen. Unter Körpereinsatz, dem sogenannten Bumpen, was übrigens erlaubt ist, ging dabei der eine oder die andere schon mal „weich zu Boden. Und gleich nebenan rief Steffen Ostermann von der Sportregion Diepholz „Team Kman Gang und House of Life 2 zum Uni Hockey” auf das Spielfeld.

Apropos: Die „Schlafmützen“ Sandra Adesuwa aus Nigeria, Fawad Zarifi aus Afghanistan, Conrad Bittendorf und Lion Drube, beide Nienburg, fanden sich an diesem Abend erstmals zum Team „Die Schlafmützen“ zusammen und hatten eine Menge Spaß miteinander. Ebenso die restlichen Teams : „Die Loser“ , „House of Life 1“, „dTwmpabg“ und „Die Blauen“.

Zwischendurch sorgte Simone Sommerfeld (Fachdienst Jugendarbeit und Sport) mit ihrem Team dafür, dass die Spielerinnen und Spieler sich mit Obst, Süßigkeiten, Kaltgetränken und dreierlei Hotdogs stärken konnten.

In der Halle gab es dann noch weitere Spielstationen zum Ausprobieren, die den Spielenden viel Spaß brachten: Headies, Tennisdart , Leitergolf und Kornball sorgten noch für manches Erstaunen. Manches sah einfacher aus, als es war.

Als alle acht Teams im Turnier-Modus beim Bubble Soccer und Unihockey gegeneinander angetreten waren und alle anderen Stationen bespielt hatten, ermittelte Tjarden Lohmeyer (Sportreferent Kreissportbund Nienburg-Diepholz) die Gesamtpunkte. Dabei gingen „Die Blauen“ aus Wellie punktemäßig als Sieger hervor.

„Verlierer gab es an diesem Abend sowieso nicht“, betonte Sebastian Meyer (Stadt Nienburg) bei der Verteilung der Urkunden.

Er bedankte sich bei allen Beteiligten und erwähnte lobend, dass alle gut aufeinander achtgegeben hätten. Er bedankte sich nochmal herzlich beim TKW und hier besonders bei Christian Karrasek und Andreas Wittneben und allen, die diesen Abend erst möglich machten.

Das Begegnungscafe St. Martin findet kommenden Dienstag wie immer ab 16 Uhr in den Räumlichkeiten des [DATENBANK=340]Kulturwerk[/DATENBANK]es in Nienburg statt. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Dieser Beitrag ist Bestandteil des CJD-Projekts „Willkommen in Nienburg“, das vom Bundesamt für Migration (BAMF) gefördert und von der HARKE am Sonntag begleitet wird.

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Erstellt:
9. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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