Nikias Schmidetzki DH

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Kolumnen 24.02.2017 Von Nikias Schmidetzki

Trotz Eile besser nochmal klingeln

Guten Tag

Was war das früher schön, ein Paket zu bekommen. Aufregung, bis die Post die Bestellung endlich gebracht hat. Und heute: Aufregung mitunter mehr ob der Ablageorte und der Art und Weise, wie der Bote oder die Botin die angeforderte Fracht an den Mann und die Frau zu bringen versucht. Eure Eile in Ehren, liebe Paketboten-Elite, manchmal ist der schnellste Weg eben doch nicht der beste. Hinterlegt die klassische „gelbe Post“ die Sendung an einem abgemachten und sicheren Ort, muss sich der Empfänger bei manch einem Wettbewerber um die günstigste Lieferung zunächst auf eine ausführliche Suche nach der erwarteten Ware begeben, dank netter Botschaft mit teilweise abenteuerlichen Beschreibungen.

Da werden Gartenkisten zu Paketboxen, und bei heftigem Niederschlag – so etwas soll es ja geben – sind die nicht immer ganz dicht. Feuchte Pakete mit textilem Inhalt schmälern die Freude dann doch nicht zu knapp. Und eine Lieferung in eine Mülltonne zu legen, in der Hoffnung, der Empfänger werde die Hinweiskarte schon rechtzeitig lesen, ist auch – gelinde geschrieben – sportlich optimistisch.

Und dann soll es ja sogar ganz Eilige geben, die vor leuter Hektik komplett „vergessen“ zu klingeln und das Paket direkt irgendwo hinterlegen. Nur war der Hausherr darüber nicht informiert, weil der Hinweiszettel nicht im Briefkasten sondern noch im Lieferwagen lag.

Aber so viel Lob muss sein: Bisher kam stets alles heile an. Und dafür bin ich auch gerne bereit, einen zweiten Liefertermin abzuwarten.

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Erstellt:
24. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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