Peter Büschking begleitet gern Menschen auf ihrem Weg der Integration. Freiwilligenagentur

Peter Büschking begleitet gern Menschen auf ihrem Weg der Integration. Freiwilligenagentur

Nienburg 09.05.2017 Von Die Harke

Trotz Parkinson-Erkrankung ehrenamtlich tätig

Peter Büschking aus Nienburg ist der zweite Glücksbringer der Nienburger Freiwilligenagentur

Peter Büschking aus Nienburg ist der zweite Glücksbringer der [DATENBANK=3857]Nienburger Freiwilligenagentur.[/DATENBANK]

Der 55-jährige Ehrenamtliche war bis zu seiner Frühverrentung langjährig in der IT-Branche tätig. Die Freiwilligenagentur schreibt über ihn: „Herr Büschking ist sehr vielfältig ehrenamtlich aktiv, mal mehr, mal weniger, eben so, wie es seine gesundheitliche Verfassung zulässt. Bei Herrn Büschking wurde im Jahre 2005 das Parkinson-Syndrom diagnostiziert und er ist seither körperlich eingeschränkt, geht aber sehr offen mit seiner Diagnose um. Er ist regelmäßig als Kirchenöffner für die [DATENBANK=1721]Kirchengemeinde St. Martin[/DATENBANK] aktiv, leitet eine Selbsthilfegruppe, singt im Gospelchor und hat in den Anfängen der interkulturellen Begegnungscafés auch in der Kirchengemeinde St. Martin mitgewirkt.“

Im Sommer 2015 suchte die Freiwilligenagentur Nienburg nach Ehrenamtlichen für das niederschwellige Lernprojekt „Schrift und Sprache“. Da sich Silke Nauenburg von der Freiwilligenagentur und Peter Büschking schon vorher durch die Kunsthandwerkermärkte im Rathaus kannten, ist Büschking auf die Agentur zugegangen und hat von Beginn an in beiden Durchgängen des Projektes mitgearbeitet.

Im Projekt hat es ihn gereizt, dass er die fremden Kulturen kennengelernt hat und die Menschen auf einem Stück der Integration begleiten konnte. Das macht er nach Projektschluss auch immer noch, er trifft sich regelmäßig mit einem syrischen Schutzsuchenden, hilft ihm bei eingehender Post und unterhält sich mit ihm über alltägliche Dinge.

Peter Büschking fotografiert leidenschaftlich gern. Er übt seine Ehrenämter gern aus, da er dort natürlich auch mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt.

Auf die Frage, wie er seine Zukunft im Ehrenamt plane, antwortet der sympathische Ehrenamtliche: „Ich nehme jeden Tag so, wie er kommt“.

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Erstellt:
9. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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