Daniel Schmidt DH

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Nienburg 22.01.2017 Von Daniel Schmidt

Trump und sein goldiger Vogel

Donald Trump ist jetzt der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ob Trump die Konsequenzen, die sein neues Amt mit sich bringen werden, tatsächlich in Gänze bedacht hat? Nachdem ich eine Dokumentation über ihn und sein Superflugzeug, eine Boeing 757, gesehen habe, fehlt mir da etwas der Glaube. Zu groß scheint mir die Liebe zu seinem goldigen Vogel, einem zweistrahligen Mittelstreckenflugzeug, zu sein. Kleinste Kratzer im Fußboden seines Privatfliegers duldet Herr Trump nicht, ganz zu schweigen von Schrammen an den Rolls-Royce-Triebwerken – da hört für den neuen Mr. President der Spaß ganz schnell auf. In Trumps Maschine kommt Gold so häufig vor wie Spucktüten in gewöhnlichen Linienflugzeugen – Wasserhähne, Anschnallgurte oder Armaturen sind mit Gold verziert.

Der Trennungsschmerz dürfte groß sein beim nun neuen mächtigsten Mann der Welt. Während seiner Amtszeit geht‘s schließlich mit der Air Force One auf Dienstreise, sein Privatflieger harrt im Wartestand aus. Aber auch die Air Force One hat einiges zu bieten: ein modernes Luftabwehrsystem, extrem sichere Kommunikationssysteme und die Fähigkeit, in der Luft betankt zu werden. Theoretisch könnte Präsident Trump nun für immer in der Luft bleiben – jedenfalls für die Dauer seiner Amtszeit. Warum eigentlich nicht ...

Da Sie sich hier auf der Sportseite befinden, soll der Schwenk in den Bereich der Köperertüchtigung nicht fehlen. Trump spielt leidenschaftlich gern Golf und hat sich vor geraumer Zeit als bester Golfer unter den US-Präsidenten bezeichnet. Football ist für ihn ein Sport für Weicheier. Mit Boxer Mike Tyson soll er angeblich eine Freundschaft pflegen. Der ehemalige Boxchampion hatte in der „New York Post“ über Trump gesagt: „Der Typ hat‘s drauf. Wir sind derselbe Typ Mensch.“ Wie er das wohl gemeint hat?

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Erstellt:
22. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

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