Eine Frau vor Trümmern in der Stadt Beit Chanun im Norden des Gazastreifens. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern kann nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden langfristig nur durch eine Zweistaatenlösung befriedet werden. Foto: Mahmoud Issa/Quds Net News via ZUMA Wire/dpa

Eine Frau vor Trümmern in der Stadt Beit Chanun im Norden des Gazastreifens. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern kann nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden langfristig nur durch eine Zweistaatenlösung befriedet werden. Foto: Mahmoud Issa/Quds Net News via ZUMA Wire/dpa

Washington 22.05.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

US-Präsident fordert mit Nachdruck Zweistaatenlösung

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern kann nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden langfristig nur durch eine Zweistaatenlösung befriedet werden.

„Das ist die einzige Antwort, die einzige Antwort“, betonte Biden im Weißen Haus. Die vereinbarte Waffenruhe biete die Chance, in diese Richtung Fortschritte zu erzielen. Er werde dafür „beten“, dass diese halten werde. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu habe ihm sein Wort gegeben, und dieser habe ihm gegenüber sein Wort nie gebrochen.

Biden betonte, die Hamas sei eine Terrororganisation. Trotzdem seien die USA um der Zivilbevölkerung willen entschlossen, den Wiederaufbau im Gazastreifen über die Palästinensische Autonomiebehörde mit einem „großen Hilfspaket“ zu unterstützen. Gleichzeitig betonte Biden, dass eine nachhaltiger Frieden erst möglich sei, sobald alle Akteure in der Region zweifelsfrei „das Recht Israels anerkennen, als unabhängiger jüdischer Staat zu existieren“.

Biden erklärte, er habe in seinen Gesprächen mit Netanjahu auch ein Ende der Gewalt zwischen arabischen und jüdischen Israelis gefordert. „Das muss aufhören“, sagte Biden. Israelis müssten gleichermaßen als israelische Staatsbürger behandelt werden, egal ob sie arabischen oder jüdischen Hintergrunds seien, sagte der US-Präsident.

Biden äußerte sich auf Nachfragen von Journalisten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In zur Waffenruhe und der Entwicklung im Nahen Osten.

© dpa-infocom, dpa:210522-99-698388/2

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Erstellt:
22. Mai 2021, 03:17 Uhr
Lesedauer:
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