Uchter Friedhof in der Kritik

Uchter Friedhof in der Kritik

Der neue Vorstand der SPD-Abteilung Uchte-Raddestorf zusammen mit Uchtes Fleckenbürgermeister Jürgen Sievers (3. v. l.) und Kassenprüfer Wilhelm Ruch (rechts): Beisitzer Mark Westermann und Dietmar Beddig, Kassierer Henning Sauer, Beisitzer Helge Müller, Vorsitzender Uwe Lohmeyer, stellvertretende Vorsitzende Bärbel Kahlert und Schriftführer Julian Finze (von links). Foto: Finze

Nach dem Zusammenschluss der SPD-Abteilungen Raddestorf und Uchte fand jetzt die erste gemeinsame Mitgliederversammlung im Gasthaus Scharfenort in Uchte statt. Aufgrund des Zusammenschlusses standen insbesondere die Wahlen des neuen Abteilungsvorstandes im Mittelpunkt der Versammlung.

Zum Vorsitzenden der neuen Abteilung Uchte-Raddestorf wurde der bisherige Vorsitzende der Abteilung Uchte, Uwe Lohmeyer, gewählt. Ihm zur Seite steht mit Bärbel Kahlert als stellvertretende Vorsitzende die ehemalige Vorsitzende der Abteilung Raddestorf. Weiterhin wurden in die Posten im neuen Vorstand mit Kassenwart Henning Sauer, Schriftführer Julian Finze (beide Uchte) sowie den Beisitzern Dietmar Beddig (Raddestorf), Helge Müller und Mark Westermann (beide Uchte) bereits aus den alten Abteilungsvorständen erprobte Genossen gewählt.

In der neuen Formation will der Vorstand die bisherigen Veranstaltungen der Abteilungen wie den monatlichen „Dämmerschoppen“ und das jährliche „politische Frühstück“ aufrechterhalten und zugleich neu beleben. Weitere Ideen für künftige Veranstaltungen sind ebenfalls vorhanden.

Zu Kassenprüfern wurden in der Versammlung Wilhelm Ruch (Raddestorf) und Volker Barg (Uchte) gewählt. Weiterhin berichteten in der Versammlung Bärbel Kahlert für Raddestorf sowie Fraktionsvorsitzender Mark Westermann und Bürgermeister Jürgen Sievers für Uchte über die aktuellen Themen in den politischen Gremien.

Insbesondere die Vermarktung bereits bestehender und die Planung weiterer Baugebiete stehen in beiden Gemeinden aktuell an. In Kreuzkrug hat der Bau des neuen Kindergartens auf dem alten Sportgelände begonnen. Umfangreichen Diskussionsbedarf gab es in der Versammlung hinsichtlich des Friedhofs in Uchte: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hätten sich bereits über die Pflege des Geländes und den schlechten Zustand der Wege beklagt.

Während die kommunalen Friedhöfe in Darlaten und Hoysinghausen aufgrund öffentlicher Mittel gepflegt und in einem guten Zustand seien, sei dies der Friedhof in Uchte, der in kirchlicher Hand ist, nach Ansicht der Versammlung nicht.

Es wird darüber diskutiert, ob auch hier öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden müssten, um den Uchter Friedhof wieder attraktiver zu machen. Die Abteilung regt für die Politik an, dort Gespräche zu suchen und die Möglichkeiten zu prüfen