Hartmut Grulke (links) und Thomas Schmidt. VHS

Hartmut Grulke (links) und Thomas Schmidt. VHS

Nienburg 16.02.2017 Von Die Harke

Über 1.000 Frauen Abwehrkräfte verliehen

Seit 25 Jahren Selbstverteidigung bei der VHS mit Hartmut Grulke und Thomas Schmidt

Bereits über fünfundzwanzig Jahre sind die beiden Dozenten [DATENBANK=522]Hartmut Grulk[/DATENBANK]e und [DATENBANK=523]Thomas Schmidt[/DATENBANK] als Dozenten für die [DATENBANK=4173]Nienburger Volkshochschule[/DATENBANK] tätig. In dieser Zeit haben sie als Selbstverteidigungs-Trainer über 1000 Frauen und Kindern Abwehrkräfte verliehen. Dies war Anlass für den Leiter der Volkshochschule, [DATENBANK=2007]Dieter Labode[/DATENBANK], danke zu sagen. Thomas Schmidt, hauptberuflich Beamter beim [DATENBANK=1025]Landkreis Nienburg[/DATENBANK], kommt ursprünglich aus dem Karatebereich, ist mittlerweile in etlichen Kampfsportarten graduiert. Er hat in der Ju-Jutsu Mannschaft des [DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK] gekämpft und mit dieser zusammen den Vize-Landesmeistertitel erreicht. Mittlerweile trainiert er außerdem Krav-Maga. Diese Selbstverteidigungsart wird vom Israelischen Geheimdienst praktiziert.

Hartmut Grulke, ein Urgestein in der Kampfsportszene, ist mittlerweile pensionierter Polizeibeamter, hat jahrelang in der Herren-Judomannschaft des ASC Nienburg gekämpft. Darüber hinaus kann Grulke Erfolge im Ringen und Ju-Jutsu vorweisen, heute trainiert er die Krav-Maga-Gruppe in Wietzen. Grulke war zeitgleich zu seinen Aktivitäten im Kampfsport außerdem Ausbilder für Selbstverteidigung bei der Polizei.

An Wettkämpfen teilgenommen zu haben, sich im direkten Kampf mit anderen zu messen, dies sei unbedingt notwendig für Selbstverteidigungs-Trainer, sagt Schmidt. Grulke bestätigt: „Nur so ist man als Trainer aus der Erfahrung heraus in der Lage, Techniken zu vermitteln, die auch im Ernstfall funktionieren.“

Ein VHS-Selbstverteidigungskursus der beiden beinhaltet keine asiatischen Kunststücke, sondern effektive, gradlinige und leicht zu erlernende Techniken. Großen Wert legen die Trainer auf die Stärkung der Kursteilnehmenden, Strategien zur Konfliktvermeidung und Deeskalation. „Es gab schon Rückmeldungen von ehemaligen Kursteilnehmerinnen, die sich aufgrund der vermittelten Inhalte eines VHS-Selbstverteidigungskurses erfolgreich zur Wehr setzen konnten“, teilt Labode mit. Grulke: „Und da es uns immer noch Spaß macht, denken wir nicht ans Aufhören.“

Der nächste VHS-Kurs für Eltern mit Kindern findet am 25. und 26. Februar in Nienburg und für Frauen am 18. und 19. März in Steimbke statt. DH

Auskünfte gibt es unter Telefon (05021) 967600. Anmeldungen sind auch per Mail an vhs@kreis-ni.de oder unter www.vhs-nienburg.de möglich.

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Erstellt:
16. Februar 2017, 21:00 Uhr
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