Antifeminismus und Homophobie waren Thema bei einem Workshop im „House of Life“.

Antifeminismus und Homophobie waren Thema bei einem Workshop im „House of Life“.

Steyerberg 01.08.2020 Von Die Harke

Über Antifeminismus und Homophobie gesprochen

Workshop im Jugendhaus „House of Life“ in Steyerberg

Auf Wunsch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde im Jugendhaus „House of Life“ in Steyerberg ein Workshop zum Thema Antifeminismus und Homophobie angeboten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der sich herausstellte, dass alle Teilnehmerinnen aus sozialen Berufsfeldern kommen, ging es zuerst darum Begriffe zu klären. Was bedeutet transsexuell oder intersexuell, wo beginnt Feminismus und was umfasst alles der Begriff Homophobie?

Die Referentin Meike Holitzner aus Cloppenburg berichtete von Ausgrenzung im Allgemeinen und speziell in diesem Themenbereich, aber auch wie wichtig eine weibliche Sichtbarkeit in der Sprache ist. So wurden die Teilnehmerinnen motiviert, sich über eigene Erfahrungen auszutauschen, dadurch entstanden spannende Diskussionen zu einzelnen Themenfeldern.

Später wurde der Unterschied der Geschlechter beleuchtet: Was wird eigentlich als typisch weiblich, beziehungsweise männlich in unserer Gesellschaft gesehen, insbesondere in der Berufswelt? Oder warum bekommen Frauen durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn als Männer?

Fazit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen war, dass sie einen guten Einblick in dieses Thema bekommen haben und dass es wichtig ist sich selbst zu akzeptieren und dafür einzustehen.

Da dieses Thema noch sehr viel mehr Aspekte beinhaltet, die gar nicht alle an einem Tag erörtert werden konnten, bot die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann und die Referentin an, zusätzliche Workshops nach Bedarf zu organisieren, worauf sich die Teilnehmerinnen bereits freuen.

Dieser Workshop wurde unterstützt von WABE und war Teil des Projektes „LandEyeSixPack“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie des niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird.

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Erstellt:
1. August 2020, 17:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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