Inge Branding referierte zur Freude des Bürger- und Heimatvererins vor vollem Haus. Rudolph

Inge Branding referierte zur Freude des Bürger- und Heimatvererins vor vollem Haus. Rudolph

Stolzenau 08.11.2016 Von Die Harke

Über Eduard Firnhabers Jugend in Stolzenau

Gut besuchter plattdeutscher Abend

Die Resonanz war so groß, dass die Sitzplätze im [DATENBANK=179]Alten Bahnhof[/DATENBANK] nicht ausreichten bei der vom Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenauer“ veranstalteten plattdeutschen Lesung. In deren Mittelpunkt standen die Aufzeichnungen des 1944 verstorbenen Verdener Rechtsanwalts und Notars Eduard Firnhaber aus seiner Kinder- und Jugendzeit um 1900 in Stolzenau. Bei der von Inge Branding locker und stimmungsvoll vorgetragenen Geschichte „Ut miene Jugendtied“, zu der begleitend Bilder aus der damaligen Zeit gezeigt wurden, erkannte manch ein Zuhörer die vom Sohn des ehemaligen Stolzenauer Superintendenten Carl Firnhaber beschriebenen Stationen seines jungen Lebens wieder.

Bei Firnhabers geschilderten Erlebnissen aus der „guten alten Zeit“ gab es viel Schmunzeln und Szenenbeifall. Eine besondere Zugabe lieferte die anwesende Großtochter von Eduard Firnhaber, Reinhild Gerken aus Oldenburg, mit der Anekdote – ebenfalls von Eduard Firnhaber verfasst – „Musejagd bi Pastor Willbald“.

„Wie Inge Branding und auch der Vereinsvorsitzende Hans-Jürgen Rudolph in ihren Vorworten feststellten, erfreut sich die plattdeutsche Sprache, besonders hier im norddeutschen Raum, immer größerer Beliebtheit, wofür diese Veranstaltung mit dem großen Zuspruch deutlichen Beweis erbrachte“, teilt der Bürger- und Heimatverein mit.

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Erstellt:
8. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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