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Die Harke

Geschichte des Verlags
Geschichte des Verlages DIE HARKE - seit mehr als 125 Jahren im Dienst der Information im Kreis Nienburg. Als eine der wenigen Tageszeitungen Deutschlands ist sie seit fünf Generationen im Familienbesitz der Verleger-Familie Hoffmann / Rumpeltin. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen Stadt und Landkreis, als Mittler und kritischer Begleiter von Ereignissen der Mittelweserregion. Die Wurzeln der Zeitung reichen bis ins Jahr 1871 zurück, als Redakteur Julius Hoffmann den Verlag DIE HARKE übernahm und die Druckerei J. Hoffmann und Co gründete.

Damals wurde auch der in der deutschen Zeitungslandschaft einmalige Name geprägt: "Unsere Harke soll den geliebten Boden unserer Heimat reinigen helfen vom Unkraute der geistigen Trägheit und des Unglaubens. Die Harke, ein Werkzeug, welches jeder gebraucht, der ein Stück mütterliche Erde bebaut. Auch unsere Harke ist für jedermann bestimmt, deren Inhalt und seinem Gesichtskreis und Gedankengang angepaßt ist.", heißt es in der Einladung zum Abonnement anno 1871.

Chronik des Verlages DIE HARKE

1821

In Nienburger erscheint die erste Zeitung. Am 3. Dezember Gründung der "Nienburger Anzeigen für den Bürger und Landmann".

1848

Hermann Weichelt gibt die "Allgemeine Hannoversche Zeitung" in Nienburg heraus. Es folgen mehrere Titeländerungen bis 1870.

1871

Julius Hoffmann und Hermann Heydenreich übernehmen von Dr. Hermann Weichelt Verlag und Druckerei. Der 1. Oktober ist das Gründungsdatum der Firma J. Hoffmann & Co. Fortan erscheint DIE HARKE in diesem Verlag. Verantwortlicher Redakteur war seit dem 1. Oktober 1871 Julius Hoffmann. DIE HARKE erscheint zunächst wöchentlich am Sonntag.

1882

DIE HARKE erscheint dreimal wöchentlich 1895 Julius Hoffmann stirbt am 23. Februar. Nachfolger wird sein Sohn Hermann Hoffmann.

1895

Zum 14. November erteilen sich die bisherigen Gesellschafter Hermann Heydenreich und Hermann Hoffmann eine notariell beglaubigte gegenseitige Generalquittung. Alleiniger Inhaber der Firma ist nunmehr Hermann Hoffmann.

1899

Mit dem 1. Oktober erscheint die Zeitung viermal wöchentlich.

1905

Hermann Hoffmann stirbt am 8. Juli. Am 15. August Anzeige in Nr. 128 über Weiterführung des Zeitungsbetriebes durch Inhaberin Ottilie Hoffmann. Im Verlag erscheinen DIE HARKE sowie "Neustädter Anzeiger" und "Wunstorfer Wochenblatt".

1905

In Nr. 143 vom 10. September und Nr. 146 vom 16. September Anzeige "An unsere Leser: DIE HARKE erscheint ab 1. Oktober täglich außer sonntags". 1921 Dr. Hermann Günter, Neffe und später adoptierter Sohn der HARKE-Herausgeberin Ottilie Hoffmann, wird ab dem 30. Dezember persönlich haftender Gesellschafter der J. Hoffmann GmbH & Co. OHG (bis zum 31. Oktober 1923).

1924

Dr. Hermann Günter übernimmt die Schriftleitung der HARKE.

1933

Beginn der NS-Repressalien auf den Verlag.

1935

Am 7. Juni stirbt Dr. Hermann Hoffmann-Günter.

1941

31. Mai: "An unsere Leser! Ab 1. Juni 1941 geht das Verlagsrecht der Mittelweserzeitung DIE HARKE auf den Verlag der "Niedersächsischen Tageszeitung GmbH Hannover" über.

1945

NS-Zeitungen in Nienburg 1945/49 Zeitung der Besatzungsmächte "Offizial-Gazette". 1949 Mit dem 1. Oktober erscheint wieder mit neuem Kopf "DIE HARKE seit 1871". Um Start und Entwicklung hat sich Annemarie Hoffmann-Günter, die Witwe von Dr. Hermann Hoffmann-Günter, bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Verlag im Jahre 1969 hervorragende Verdienste erworben.

1954

Am 29. April stirbt Ottilie Hoffmann. Mit gleichem Tag wird Renate Hoffmann-Günter (jetzige Renate Rumpeltin) Herausgeberin der Nienburger Tageszeitung DIE HARKE.

1971

DIE HARKE hat eine Auflage von rund 20.000 Exemplaren. Im damaligen Vorort Langendamm entsteht ein neues Verlagsgebäude mit Produktionshalle.

1974

Einführung erster Fotosatzgeräte.

1975

Nach der Aufgabe des Innenstadt-Standortes wird nun auch die eigene Rotation eingestellt. Ab Jahresbeginn wird DIE HARKE bei der Verlagsgruppe Madsack gedruckt. Damit wird vom bisher gewohnten kleinen Format (Berliner Format) auf ein deutlich größeres (Nordisches Format) gewechselt.

1981

Umstellung der Zeitungs-Vorstufe auf ein Linotype-Großrechner-System. Einführung des ersten Redaktionssystemes.

1983

Am 13. November erscheint erstmals "DIE HARKE am Sonntag" als kostenloses Wochenblatt.

1990

Aufgrund der Partnerschaft zwischen Nienburg/Weser und Nienburg/Saale (Kreis Bernburg, Sachsen-Anhalt) begleitet DIE HARKE intensiv die letzten Monate der DDR. Die "Bernburger Zeitung" erscheint ab Mai zunächst wöchentlich und ab Oktober täglich.

1993

„Zweite technische Revolution“ in der Zeitungsvorstufe durch die Einführung modernster Hard- und Software in Client-/Server-Technologie.

1995

Am 1. Januar wird Christian Rumpeltin als Nachfolger seiner Mutter Renate Rumpeltin alleiniger Geschäftsführer der Firma J. Hoffmann GmbH & Co.

1995

Die "Bernburger Zeitung" erscheint letztmalig am 20. Mai.

1995

Einführung des Ganzseiten-Umbruchs in der Redaktion.

1996

Die Auflage der HARKE liegt bei etwa 24.000 verkauften Exemplaren. In diesem Jahr feiert die Firma Jubiläum: Seit 125 Jahren erscheint DIE HARKE im Familien-Unternehmen J. Hoffmann GmbH & Co. Zu diesem Anlass schenkt DIE HARKE der Stadt Nienburg den "Spargelbrunnen" als Referenz an das heimische Edelgemüse. Mit dem Aufstellen der letzten Figur im Jahr 2001 wurde die fünfköpfige Skulpturengruppe aus Wasserträgerin, Spargelschälerinnnen, -stecherinnen sowie -verkäufer des Hannoverschen Künstlers Helge M. Breig in der südlichen Langen Straße vervollständigt.

1996

Der Verlag gründet das Internet-Portal www.nienburg-online.de und beweist damit einmal mehr seine Zukunftsorientierung.

1996

Die erste Version des Internet-Auftritts www.DieHarke.de wird freigeschaltet 1998 Die J. Hoffmann GmbH & Co. übernimmt das "Nienburger Journal". In der Folge wird dieses Objekt zu einem beliebten Magazin für Nienburg und Umgebung.

2004

Zum 1. Januar wird eine neue Verlagssoftware aus dem Hause Henke und Partner installiert. Mit „Paradise 5“ werden dabei fast alle Bereiche des Verlages beginnend mit der Abonnementverwaltung und Versandorganisation über die Produktion der Anzeigen-Druckunterlagen bis hin zur Verwaltung des Anzeigen- und Beilagengeschäfts abgedeckt.

2005

Ab Juli wechselt der Druckstandort von Hannover zur Fa. Oppermann in Rodenberg. Damit erscheint DIE HARKE wieder im Berliner Format.

2007

Das Telefon- und Branchenbuch Mittelweser regional erscheint mit dem ersten Jahrgang im Verlag DIE HARKE. Das Buch enthält einen nach Orten sortierten Teil sowie einen separaten Branchenteil. Es vereint die Nummern aller Telefonanschlüsse im Landkreis Nienburg und der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen in einem Band. Die Auflage beträgt über 70.000 Exemplare. Im Jahre 2011 folgen sieben weitere Telefonbücher für Sulingen und den Raum Ostwestfalen-Lippe.

2009

Die J. Hoffmann GmbH & Co. KG gibt „Meine Sonntagszeitung – Die Harke am Sonntag“ heraus. Diese Wochenzeitung erscheint mit einer Auflage von mehr als 23.000 Exemplaren in den Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Kirchdorf, Rahden, in Teilen der Samtgemeinde Schwaförden und der Gemeinde Wagenfeld sowie in den Städten Diepholz und Sulingen.

2011

Im November erscheint zum ersten Mal das neue Magazin "Land erleben", das neben dem normalen Ladenverkauf an alle Abonnenten der HARKE kostenlos zugestellt wird, und ersetzt damit das in die Jahre gekommene "Nienburger Journal". Die Online-Mitmachportale „Nienburg112“ für die Feuerwehren sowie „netzball“ als regionales Fußballportal gehen an den Start.

2012

Die Webseite wird komplett überarbeitet und unter anderem mit einer neuen E-Paper-Software ausgestattet, die nun auch mit iPad/iPhone kompatibel ist.

2013

Ab Juli wechselt der Druckstandort der HARKE (außer HamS) von Rodenberg zur Fa. J.C.C. Bruns in Minden.

2014

Nach einer umfangreichen Neugestaltung startet die HARKE im November mit einer neuen Webseite, die nun auch für mobile Nutzung optimiert ist.

2017

Ein Wechsel des Verlagssystem zu VI&VA bringt eine umfangreiche Neugestaltung der Homepage mit sich. Neben einer weiteren Verbesserung, vor allem der mobilen Nutzung, können nun auch gestaltete Anzeigen (Familie, Trauer, etc.) online aufgegeben werden.