Staffhorst 12.03.2017 Von Die Harke

Überschalljet löste Knall aus

Erschütterungen am Abend: Es war kein Erdbeben

Ein lauter Knall zwischen Bremen und Nienburg gab Rätsel auf. Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) am [DATENBANK=3217]Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie[/DATENBANK] (LBEG) schließt ein Erdbeben aus. Inzwischen steht fest: Der Knall stammte von einem Eurofighter. Der Knall sei von einem Eurofighter bei einem Trainingsflug verursacht worden, bestätigte das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Den Angaben zufolge habe der Jet um exakt 19.49 Uhr in einer Höhe von 11552 Metern bei einer Geschwindigkeit von 1269 Stundenkilometern die Schallmauer durchbrochen. Wie der NED in einer Pressemitteilung erklärt, habe es Donnerstagabend mehrere Meldungen aus der Bevölkerung zu einem vermuteten Erdbeben im Raum Stuhr, Bruchhausen-Vilsen und Staffhorst erhalten. „Die Anwohner berichteten von zwei kurz aufeinander folgenden sehr lauten Knallgeräuschen und schwach bis mäßig starken Erschütterungen, die sich kurz vor 20 Uhr ereigneten.“

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Erstellt:
12. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 25sec

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