Viele Leser und Leserinnen haben sich hilfsbereit an DIE HARKE gewandt, um Maren Hustedt zu helfen. Foto: Stüben

Viele Leser und Leserinnen haben sich hilfsbereit an DIE HARKE gewandt, um Maren Hustedt zu helfen. Foto: Stüben

Landkreis 06.03.2020 Von Sebastian Stüben

Überwältigende Hilfsbereitschaft

Maren Hustedt ist ganz gerührt gewesen, als HARKE-Sekretärin Marion König gestern bei ihr anrief, um ihr mitzuteilen, wie viele Leser sich gemeldet hätten, um Desinfektionsmittel zu spenden. Die Rohrsenerin hatte in der gestrigen Ausgabe der Heimatzeitung über ihre Notlage berichtet: Aufgrund der Hamsterkäufe wegen des Coronavirus kommt sie zurzeit nur schwer an dringend benötigtes Desinfektionsmittel. Ihr Sohn Tamme (9) hat eine Blasenfunktionsstörung und muss viermal am Tag einen Katheter gelegt bekommen. Beim Entleeren der Blase muss alles steril sein, Desinfektionsmittel sind da unabdingbar.

Nach der Veröffentlichung hatten sich im Laufe des Tages zahlreiche Leser bei der Redaktion gemeldet, um jeweils eine oder mehrere Flaschen des benötigten Mittels zur Verfügung zu stellen. „Vielen Dank an alle, die ihre Hilfe anbieten“, schrieb Hustedt gestern Nachmittag per WhatsApp an die Redaktion der HARKE: „Ich habe inzwischen so viel Desinfektionsmittel in Aussicht gestellt bekommen, dass ich bremsen muss. Ich will ja nicht selbst anfangen zu horten. Tammes Versorgung ist nun für die nächsten Wochen tatsächlich sichergestellt. Ich hoffe, dass andere Betroffene auch an die für sie erforderlichen Desinfektionsmittel kommen. Herzliche Grüße von Maren Hustedt.“

Übrigens: Der ASB hat nach Angaben von Geschäftsführer Jens Sewohl noch einen größeren Vorrat an Desinfektionsmitteln, um die ambulante und stationäre Pflege bis auf Weiteres aufrechterhalten zu können. Allerdings gibt es nach Sewohls Worten noch offene Nachbestellungen.

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Erstellt:
6. März 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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