Wie schon in „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ dient in „Das Pubertier“ Jan Weilers Familie als Vorlage für seine vielen Gags. Tibor Bozi

Wie schon in „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ dient in „Das Pubertier“ Jan Weilers Familie als Vorlage für seine vielen Gags. Tibor Bozi

Nienburg 31.03.2017 Von Die Harke

„Und ewig schläft das Pubertier“

Vorverkauf für die Lesung von Jan Weiler am 2. März 2018 beginnt jetzt

Der Erfolgsautor und Kolumnist Jan Weiler kommt am Freitag, 2. März 2018, ins [DATENBANK=3566]Nienburger Theater.[/DATENBANK] Seine äußerst kurzweilige Lesung trägt den Titel „Und ewig schläft das Pubertier“. Wer auch so ein „Pubertier“ zuhause hat – oder gar mehrere – der wird viel zu lachen haben. Ab sofort beginnt der Vorverkauf. Es ist wieder da, und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Inzwischen unterhält es seine Umwelt im Hause Weiler gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt.

Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle – sowie Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: eigentlich nie.

Jan Weiler veröffentlichte 2003 seinen ersten Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten 20 Jahre, die Verfilmung lief 2009 in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“

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Erstellt:
31. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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