Die SPD-Politiker am Bahnübergang Estorf. SPD Estorf

Die SPD-Politiker am Bahnübergang Estorf. SPD Estorf

Estorf 22.11.2016 Von Die Harke

„Unerträglicher Lärm“

Lärmschutz für Eisenbahntrasse Nienburg-Minden gefordert

Auf Anregung des SPD-Landtagsabgeordneten [DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK] trafen sich jüngst die unterschiedlichen politischen Ebenen in Estorf zum Fachgespräch für einen verbesserten Lärmschutz an der Eisenbahntrasse Nienburg–Minden. Tonne erläuterte die Chancen und Möglichkeiten durch das Schienenausbauprojekt „Alpha E“. Mit und ohne Projektwürde die Strecke in Zukunft in erheblich höherem Maße mit Güterverkehrszügen belastet. Das hat der Abgeordnete mitgeteilt. „Durch einen Ausbau der Strecke kommen die ausgebauten Teilabschnitte in den Genuss von gesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen“, betonte Tonne. „Wir fordern aber darüber hinaus einen optimierten Lärmschutz auch dort, wo nicht ausgebaut wird“, so Tonne. Die SPD-Kandidatin für den Bundestag Marja-Liisa Völlers bekräftigte ihre Unterstützung für diese Forderung.

Das Problem mit den unbeschrankten Bahnübergängen

Bürgermeister [DATENBANK=93]Arnd Focke[/DATENBANK] und die Anliegerin Christine Rinne wiesen ferner auf das Problem der unbeschrankten Bahnübergänge hin. „Jeder einzelne Zug sei verpflichtet, in einem bestimmten Abstand vor dem Bahnübergang zu hupen, dieses führe insbesondere in der Nacht zu einem unerträglichem Lärm“, so Rinne. Alle Beteiligten seien sich einig, dass es Aufgabe der Bahn sei, die Bahnübergänge sämtlichst zu beschranken.

Tonne erläuterte aus dem Dialogforum Schiene Nord, dass dort ein Projektbeirat, bestehend aus Vertretern der Kommunen und der Bürgerinitiativen vor Ort eingerichtet werden solle. Ferner sei bereits im Dialogform angeregt, zu den einzelnen Teilprojekten

Wir erwarten von der Bahn, dass ein Runder Tisch für den Streckenabschnitt zwischen Nienburg und Minden eingerichtet wird

Runde Tische seitens der Deutschen Bahn zu organisieren, um auch in speziellen Fragen zur Trassenführung, für die Interessen der Anlieger, dem Lärmschutz und anderen baulichen Maßnahmen Konsens orientierte Lösungen zu finden. „Wir erwarten von der Bahn, dass ein solcher Runder Tisch für den Streckenabschnitt zwischen Nienburg und Minden eingerichtet wird und alle offen Fragen im Sinne der Bürger dort geklärt werden können“, forderte Tonne.

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Erstellt:
22. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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