Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 30.05.2017 Von Arne Hildebrandt

Unfälle beim Rückwärtsfahren

Guten Tag

Tonne neben Tonne: Die Deutschen sind ordnungsliebend. Das denke ich immer am Tag vor der Müllabfuhr, wenn alle Nachbarn ihre Tonnen am Straßenrand fein sauber nebeneinanderstellen an einem Ort, den der Müllwagen am besten erreichen kann.

Anders geht es auch nicht: Wie sonst soll der Müllwagenfahrer mit dem Greifer die Tonnen schnappen? Es gab schon Zeiten, da hörte ich morgens das Fluchen des Müllwagenfahrers, weil die Tonnen eben nicht so standen, wie er es sich vorstellt. Und dann ärgerte sich der Nachbar, weil seine Einfahrt mit Tonnen versperrt war. Seit längerem hat nun alles seine Ordnung. Die Tonnen stehen da, wo sie stehen sollen, keiner ist genervt. Ich wohne in einer engen Spielstraße, und die Müllwagenfahrer haben es dort nicht leicht. Am Ende müssen sie ihr großes Fahrzeug auf einem engen Wendeplatz drehen. Dabei müssen sie auch rückwärts fahren. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Allerdings wird es einige Sackgassen geben, in die der Müllwagen nicht mehr fährt, wenn er nur rückwärts fahren kann.

Denn das Rückwärtsfahren soll möglichst vermieden werden. Zu viele Unfälle gab es schon in Deutschland beim Rückwärtsfahren. Apropos: Leerung. Meine Biotonne war wieder richtig voll, die Papiertonne ebenfalls, ganz zu schweigen von der Gelben Tonne. Nur die Restmülltonne könnte mehr Müll vertragen. Immer mehr landet in der Gelben Tonne seit sie Wertstofftonne ist, aber die schwarze Tonne bleibt leer.

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Erstellt:
30. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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