Bürgermeister Rainer Lesemann und Gemeindedirektor Walter
Eisner zeichneten Manfred Stuwe, Herbert Niemeier und Herbert Gehrau (von links) für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit aus. Gemeinde Pennigsehl

Bürgermeister Rainer Lesemann und Gemeindedirektor Walter Eisner zeichneten Manfred Stuwe, Herbert Niemeier und Herbert Gehrau (von links) für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit aus. Gemeinde Pennigsehl

Pennigsehl 08.04.2018 Von Die Harke

Ungebrochenen Einsatzwillen gezeigt

Bürgermeister Rainer Lesemann zeichnet ehrenamtlich Tätige in Pennigsehl aus

Verdiente Bürgerinnen und Bürger standen im Mittelpunkt beim „Tag des Ehrenamtes“ der Gemeinde Pennigsehl, denn die Würdigung des Engagements der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Pennigsehl stand an dem Tag im Mittelpunkt. Bürgermeister Rainer Lesemann begrüßte zahlreiche Gäste aus Rat, Verwaltung, Vereinen, Gruppierungen, Schulen und der heimischen Wirtschaft im Dorfgemeinschaftshaus in Mainsche. Sowohl Lesemann als auch Gemeindedirektor Walter Eisner als Gastgeber dieses Abends dankten den Ehrenamtlichen, was sie für die Allgemeinheit leisten.

Lesemann hob diesen „bewundernswerten und ungebrochenen Einsatzwillen“ hervor. Ohne diese Motivation hätten viele Dinge, die in der Gemeinde Pennigsehl geschaffen worden sind, nicht umgesetzt werden können. Somit gelte es, allen, die in der Gemeinde Pennigsehl bereit sind, sich ehrenamtlich zum Wohle der Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen, Dank zu sagen.

Dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich immer wieder einzubringen, könne nicht hoch genug bewertet werden. Dies sei nicht selbstverständlich.

Lesemann benannte positive Entwicklungen in der Gemeinde. Erfreut zeigte er sich, dass der Radweg an der K 29 bis zur B 214 nun gebaut worden ist und die Kreisstraße auch wieder instandgesetzt wurde. Auch die Arbeiten am Straßenseitenraum des Nienburger Weges und die Wiedereröffnung der Tankstelle in Mainsche durch die Raiffeisen-Warengenossenschaft erwähnte er. Zum Neubau der 380-KV-Hochspannungsleitung Stade-Landesbergen sei allerdings noch nichts Neues zu berichten, sagte er.

„Fleißige Hände waren am Werk, um den Vorplatz an der ehemaligen Schule in Mainsche zu verändern. Dies zeigt, was Kraft und Entschlossenheit bewirken kann, um die Dinge zum Besseren zu wenden“, so Lesemann. Darüber hinaus entstehe durch den gemeinsamen Einsatz für eine gute Sache ein Gemeinschaftsgefühl, welches dazu führe, dass man sich in der Heimatgemeinde in Pennigsehl wohlfühlt. Er bezeichnete Pennigsehl als „lebendig und zukunftsgewandt.“

Der Bürgermeister hob die vielen Stunden, die Tage und die Jahre hervor, die das Engagement an Zeit kostet und wieviel Energie und Kraft aufgewandt wurde und immer noch aufgewendet wird. „Dies alles verdient Achtung und Wertschätzung. Das Wegefinder-Projekt ist dafür ein lebendiges Beispiel.“

Lesemann ehrte Personen, die sich im besonderen Maße engagiert haben: Herbert Gehrau, Herbert Niemeier und Manfred Stuwe wurden stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer mit einer Urkunde und der Ehrennadel ausgezeichnet.

Lesemann hob Gehraus Einsatz bei der Theatergruppe in Mainsche hervor, daneben seinen Einsatz im Schützenverein und als erster Vorsitzender des Dachvereins. „Alles in allem über 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.“

Gehrau habe nicht loslassen können. „Er ist immer noch dabei, wenn es darum geht, zu helfen; seien es Arbeiten am Schulhof, sei es die Grillhütte in der Heide, seien es sonstige Tätigkeiten in der Gemeinde. Auch als Schützenmajor ist er noch dabei.“

Herbert Niemeier, der vom Bürgermeister als ehrenamtliches „Schwergewicht“ bezeichnet wurde, ist ebenfalls in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig gewesen, so im Schützenverein, als Vorsitzender des Heimatvereines. In dieser Zeit sind viele Aktionen durchgeführt worden, unter anderem Pflanzarbeiten, Aufstellung von Tischen und Bänken, um nur einiges zu nennen. Des Weiteren fungierte er bis dieses Jahr als Vorsitzender der Kyffhäuser. Letztlich ging der Bürgermeister auch noch auf das kommunalpolitische Wirken von Herbert Niemeier ein. „Insgesamt 50 Jahre ehrenamtliche Arbeit kommen hier zusammen. Dies sei schon etwas Besonderes.“

Manfred Stuwe wurde für sein Engagement in der Sport- und Vereinsarbeit ausgezeichnet. Der Sport und die damit verbundene Vereinskultur sei ein tragendes Element des Gemeinwesens und somit von hervorragender Bedeutung, sagte Lesemann.

Stuwe habe über viele Jahre als zunächst Spartenleiter für den Badmintonbereich dafür gesorgt, dass es hier einen stetigen Aufschwung gegeben hat. Über das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden wurde er dann erster Vorsitzender des SSV Pennigsehl-Mainsche als Nachfolger von Rudi Sudhop. Er habe den Verein, der der größte im Ort ist, bis 2017 geführt und in hervorragender Manier geleitet. Stuwe habe sich insbesondere auch eingebracht, wenn es um Rahmenbedingungen für den Sport ging. So habe er die Turnhallensanierung begleitet, habe dafür gesorgt, dass durch besondere Arbeiten dem Verein Nutzungsgebühren erspart blieben und somit Ressourcen frei wurden für andere sportliche Aktivitäten. „22 Jahre aktive Vorstandsarbeit, das ist selbstloser, ehrenamtlicher und uneigennütziger Einsatz zum Wohle der Gemeinde Pennigsehl.“

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von „Matse“ (Martin Kretschmer).

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Erstellt:
8. April 2018, 21:00 Uhr
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