Ungewöhnlicher Fitnesstest unter Atemschutz: Mit Manpower die 13 Tonnen schwere Drehleiter schieben. Foto: Schiebe

Ungewöhnlicher Fitnesstest unter Atemschutz: Mit Manpower die 13 Tonnen schwere Drehleiter schieben. Foto: Schiebe

Liebenau 21.09.2020 Von Uwe Schiebe

Ungewöhnlicher Parcours

Fitness der Atemschutzgeräteträger in Liebenau getestet

Von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren wird körperliche Fitness verlangt. Besonders die Atemschutzgeräteträger müssen regelmäßig zu Untersuchungen und ihre Fitness einmal jährlich prüfen lassen.

Durch die Coronapandemie ist die Atemschutzübungsstrecke in der Feuerwehr Technischen Zentrale stark reglementiert. Der Atemschutzbeauftragte der Samtgemeinde Liebenau, Benjamin Hohensee, hatte daher jetzt die Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde an drei Abenden zu der vorgeschriebenen Belastungsübung ins Feuerwehrhaus Liebenau eingeladen.

Insgesamt 24 Atemschutzgeräteträger durchliefen den anspruchsvollen Parcours vor dem Feuerwehrhaus. Immer zwei Trupps gingen zeitgleich auf die Strecke. Zunächst war eine mit Autoreifen bestückte Wegstrecke zu durchlaufen. Dann galt es, mit einem Vorschlaghammer auf einem Treckerreifen stehend gegen diesen zu schlagen.

Anschließend waren jeweils zwei Kanister mit Flüssigkeit über 20 Meter zu tragen. Dann war ein B-Schlauch zweimal aus- und wieder aufzurollen, bevor man in der Fahrzeughalle unter einem Fahrzeug hindurch kriechen musste.

Nach kurzer Pause mussten die Trupps über die Steckleiter fünfmal auf das Dach der Fahrzeughalle gucken. Als krönender Abschluss des Belastungstest musste die 13 Tonnen schwere Drehleiter mit Manpower 20 Meter weit geschoben werden. Ale Trupps bestanden die Belastungsübung.

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Erstellt:
21. September 2020, 16:26 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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