Eine Maske wäre nicht nötig, wenn der Kassenbereich durch eine Plexiglasscheibe abgetrennt wäre. Foto: littlewolf1989 - stock.adobe.com

Eine Maske wäre nicht nötig, wenn der Kassenbereich durch eine Plexiglasscheibe abgetrennt wäre. Foto: littlewolf1989 - stock.adobe.com

Landkreis 28.01.2021 Von Die Harke

Ungutes Gefühl

Kürzlich meldete sich eine Leserin bei der HARKE-Redaktion, um darüber zu berichten, dass sie häufig ein ungutes Gefühl beim Einkaufen in Supermärkten habe: Sie gehöre wegen ihres Alters zur Corona-Risikogruppe und begrüße die verschärfte Maskenpflicht ausdrücklich. „Aber immer wieder sehe ich junge Leute an der Kasse sitzen, die überhaupt keine Maske tragen“, berichtet die Rentnerin. Das gefalle ihr überhaupt nicht.

Sie habe bei der Kreisverwaltung nachgefragt, die mitgeteilt habe, dass keine Maske getragen werden müsse, wenn der Kassenbereich beispielsweise durch eine Plexiglas-Scheibe abgetrennt sei. Eine Maske müsse aber auf jeden Fall getragen werden, sobald das Personal im Markt unterwegs sei, beispielsweise, um Ware in die Regale zu räumen.

Dass die HARKE-Leserin ein ungutes Gefühl hat, wenn sie beim Einkaufen jemandem ohne Maske gegenübersteht, ist verständlich. Andererseits ist es auch nachvollziehbar, wenn das Personal nicht eine komplette Acht-Stunden-Schicht unter der Gesichtsmaske verbringen möchte.

Grundsätzlich trägt wohl niemand gerne eine Alltagsmaske – oder beim Einkaufen FFP2- oder OP-Maske. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass sich die überwiegende Mehrzahl der Menschen im Landkreis Nienburg an die Tragepflicht hält.

Bis weite Teile der Bevölkerung geimpft sind – und das wird noch lange Zeit dauern – ist das Tragen von Masken die einzige Chance, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus’ zu stoppen.

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Erstellt:
28. Januar 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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Niemand 28.01.202115:39 Uhr

Das "ungute Gefühl" der Rentnerin kann ich gut nachvollziehen. Es reicht schon die hohe "Kundendichte" vor einigen Regalen. Nicht jeder Kunde achtet auf die Abstandsregeln. Hier fand ich es gut wie z.B. im Frühjahr bei OBI in Nienburg beim Eingang Mitarbeiter darauf geachtet haben, das nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Geschäft sind und jeder auch ein Einkasufswagen bei seinem Einkauf nutzt. Im Dezember war dies auch bei DM in Nienburg der Fall. Aber leider sind dies Ausnahmen. Es ist gut Reghelungen zu haben - nur sollte man dafür auch Personal abstellen, welche die Einhaltung der Regelungen auch überwachen. Es muß nicht gleich ein Bußgeld sein - ein freundlicher Hinweis sollte für den Anfang reichen.


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