Lieber zu früh als zu spät – betont die Feuerwehr. Foto: Thiermann

Lieber zu früh als zu spät – betont die Feuerwehr. Foto: Thiermann

Magelsen 25.11.2020 Von Marion Thiermann

Unklare Rauchentwicklung löst Einsatz aus

Fehlalarm – trotzdem Lob von der Feuerwehr

Die Freiwilligen Feuerwehren Wienbergen und Magelsen sowie die Polizei aus Hoya wurden am Dienstag um 16.30 Uhr unter dem Einsatzstichwort „unklare Rauchentwicklung aus einem Schornstein“ nach Magelsen an die L201 alarmiert.

Eine Familie, die aus Richtung Verden durch den Ort fuhr, bemerkte an einem Wohnhaus eine extreme Rauchentwicklung aus dem Schornstein. Da auf das Klingeln an dem Haus niemand reagierte, aber Licht im Haus brannte, wurde der Notruf abgesetzt. Der anfängliche Verdacht eines Schornsteinbrandes und dass sich eventuell Personen im Haus befinden, bestätigte sich zum Glück nicht.

Nachdem die Einsatzkräfte sich durch eine rückwärtige Tür Zutritt verschafft hatten und kurze Zeit später die Bewohner, die nur kurz abwesend waren, nach Hause kamen, konnte Entwarnung gegeben werden. Die Rauchentwicklung war durch zu feuchtes Feuerholz im Ofen entstanden – die Einsatzkräfte konnten den Heimweg antreten.

Die junge Familie, die den Qualm bemerkt hatte, bekam ein schlechtes Gewissen und entschuldigte sich bei der Feuerwehr für den unnötigen Aufwand. Völlig zu Unrecht: Nach der Devise „lieber zu früh als zu spät“ war ihr Verhalten genau richtig, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr. Im schlimmsten Fall hätte es ja wirklich ein Schornsteinbrand mit Personen im Haus sein können.

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Erstellt:
25. November 2020, 09:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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