Marcus Buchholz (Pressereferent der Landeskirche, links) und Landesbischof Ralf Meister gratulieren Kim Riekenberg und Claudia Meyer aus der „Hoch3“-Redaktion bei der Preisverleihung „Gemeindebriefpreis 2017“ in Hannover. Dethard Hilbig/Landeskirche

Marcus Buchholz (Pressereferent der Landeskirche, links) und Landesbischof Ralf Meister gratulieren Kim Riekenberg und Claudia Meyer aus der „Hoch3“-Redaktion bei der Preisverleihung „Gemeindebriefpreis 2017“ in Hannover. Dethard Hilbig/Landeskirche

Hassel/Eystrup/Haßbergen 24.11.2017 Von Die Harke

Unkonventionell und unterhaltsam

Preis der Landeskirche für Gemeindebrief „Hoch3“ der Kirchengemeinden Hassel, Eystrup und Haßbergen

Die Kirchengemeinden Hassel, Eystrup und Haßbergen haben den „Gemeindebriefpreis“ der Hannoverschen Landeskirche gewonnen. Die erstmals verliehene Auszeichnung ging an die Macher des Magazins „Hoch3“, das die drei Gemeinden zusammen herausgeben. Die achtköpfige Redaktion des Heftes ist bunt zusammengesetzt. Neben den Pastorinnen [DATENBANK=6638]Karin Haufler-Musiol[/DATENBANK] aus Hassel (63) und Tineke Jarecki aus Eystrup (40) arbeiten die kaufmännische Angestellte Kim Riekenberg aus Gandesbergen (46), die Pfarramtssekretärin [DATENBANK=1216]Claudia Meyer[/DATENBANK] aus Hassel (52), Musiklehrer Andreas Stamer aus Haßbergen (42), Schneiderin Tanja Onken aus Hassel (48), Rentnerin [DATENBANK=3315]Ursula Nenstedt[/DATENBANK] aus Haßbergen (68) und Erzieherin Ute Fricke aus Eystrup (59) am Heft mit.

Spaß, Kreativität und Ehrgeiz merkt man dem Magazin nach Meinung der Juroren deutlich an. Die „Gemeindebriefpreis“-Jury, bestehend aus externen Journalisten und kircheninternen Medienprofis, zeichnete die Redaktion bei der Preisverleihung im Madsack-Verlagshaus in Hannover für ihre diesjährige Ausgabe zum Thema Reformation aus.

Unkonventionell und unterhaltsam hatten die Blattmacher das Thema nach Jury-Angaben für ihre Leser aufgearbeitet – mithilfe einer simpel gestalteten grafischen Zeitleiste, auf der die wichtigsten Stationen Martin Luthers zu überschauen sind oder in einem mal lustigen, mal tiefgehenden fiktiven Interview mit dem großen Reformator.

Zehn Preise gab es insgesamt.

Knapp 200 Gemeinden hatten ihre Hefte ins Rennen geschickt, und „die Jury hat sich wirklich schwergetan, aus den vielen Exemplaren die zehn besten herauszusuchen“, sagt Projektleiter Marcus Buchholz, in der Landeskirche für die Fortbildung von Gemeindebriefredaktionen zuständig. „Am Ende zählten aber in allen Kategorien die klaren Regeln: grafische Gestaltung, redaktionelle Qualität, inhaltliches Profil, Aufmerksamkeitswert und die Einbettung im Öffentlichkeitskonzept der Gemeinde.

Den Gewinn – ein eigens für den „Gemeindebriefpreis“ gestaltetes Kunstwerk und ein Preisgeld von 500 Euro – überreichte Bischof Ralf Meister der „Hoch3“-Redaktion. „Gemeindebriefe sind sowas wie die Visitenkarte der Kirchengemeinden und bilden die Vielfalt des Gemeindelebens ab. Sie sind nach wie vor die kirchlichen Publikationen mit der größten Breitenwirkung“, sagt Meister.

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Erstellt:
24. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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