Beim Eintreffen der Feuerwehr glühte der Baum in etwa drei Meter Höhe in der Carlotastraße. Foto: Henkel

Beim Eintreffen der Feuerwehr glühte der Baum in etwa drei Meter Höhe in der Carlotastraße. Foto: Henkel

Nienburg 01.01.2020 Von Marc Henkel

Unruhiger Jahreswechsel für Feuerwehr

Nebel behinderte in der Silvesternacht die Arbeit

Für die Feuerwehr Nienburg war die Zeit um den Jahreswechsel unruhig.

Brennender Baum

Bereits am Montagabend, 30. Dezember 2019, wurden die Einsatzkräfte um 18:55 Uhr zu einem Feuer in die Carlotastraße gerufen. Dort hatten Spaziergänger einen brennenden Baum entdeckt und den Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Baum in einer Höhe von rund drei Metern. Mit Wasser und Schaum löschte die Feuerwehr das Feuer und sperrte den Bereich ab. Die Polizei stellte im nahen Umfeld der Brandstelle Feuerwerkskörper sicher und nahm die Ermittlungen auf.

Mit Schaum löschte die Feuerwehr den brennenden Baum. Foto: Henkel

Mit Schaum löschte die Feuerwehr den brennenden Baum. Foto: Henkel

Containerbrand am Silvesterabend

Am Silvesterabend um 21 Uhr erfolgte eine Alarmierung zu einem Containerbrand in die Straße „An der Horst“. Dort hatten Anwohner Brandgeruch festgestellt und als Ursache einen stark qualmenden Papiercontainer ausgemacht. Auch hier wurde umgehend die Feuerwehr gerufen, die den Container gewaltsam öffnete und mit Schaum das Feuer erstickte.

Feuer in Hinterhof

Gegen 22:20 Uhr erfolgte der nächste Alarm. Feuer in einem Hinterhof in der Poststraße lautete die Meldung. Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges schlugen Flammen von einem Hinterhof meterhoch in den Himmel und drohten auf ein Geschäftshaus mit Wohnungen überzugreifen. Anwohner hatten das Feuer bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Zeitgleich starteten weitere Anwohner Löschversuche mit Wassereimern und Feuerlöschern. „Diese Maßnahmen, bis zum Eintreffen der Feuerwehr, haben wohlmöglich schlimmeres verhindert“, sagte der Brandmeister vom Dienst, Marc Henkel. Dennoch gestalteten sich die Löscharbeiten der Feuerwehr etwas schwierig, da ein massives Metalltor den direkten Zugang zum Feuer verhinderte. Über Steckleitern gelang es den Einsatzkräften zum Brandherd vorzudringen und löschten diesen.

Auch hier hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Schaden am Gebäude entstand durch das schnelle Eingreifen nicht. Ein Anwohner, der eigene Löschversuche unternommen hatte, wurde vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben.

Feuerwerksbrände in Silvesternacht

Das Jahr war gerade 30 Minuten alt, da erfolgte der nächste Alarm für die Feuerwehr Nienburg. Es brannten im Bereich der Bahnunterführung Verdener Landstraße Verpackungsmaterial von Feuerwerkskörpern. Das Feuer hatten die Einsatzkräfte schnell abgelöscht bevor es um 01:10 Uhr in die Leinstraße ging. Hier brannten Reste von Feuerwerkskörpern. Jedoch hatte es die Fahrt zum Einsatzort in sich. Sichtweiten von zum Teil unter fünf Meter zwangen die Einsatzkräfte mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

Wir konnten nicht mal mehr erkennen wo die Straße und der Bürgersteig ist.

„Wir konnten nicht mal mehr erkennen wo die Straße und der Bürgersteig ist“, sagte einer der Fahrzeugführer. „Wir können hier von Glück reden, das nicht mehr gewesen ist zu der Zeit, denn dann hätten die Kameradinnen und Kameraden von zu Hause sehr lange zum Feuerwehrhaus und zur Einsatzstelle benötigt.“

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Erstellt:
1. Januar 2020, 14:48 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 22sec

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