Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD) und der Veranstaltungstechniker Michael Suhr trafen sich in der Nienburger Innenstadt. Foto: Büro Völlers

Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD) und der Veranstaltungstechniker Michael Suhr trafen sich in der Nienburger Innenstadt. Foto: Büro Völlers

Nienburg 24.07.2020 Von Die Harke

Unsicherheit nach wie vor

Bundestagsabgeordnete Völlers informiert sich bei Veranstalterbranche

SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers traf kürzlich Michael Suhr, Meister für Veranstaltungstechnik und Inhaber der Firma Suhr VT, aus Balge. Im Rahmen der Corona-Krise hatte die SPD-Abgeordnete sich an Suhr gewandt, um mit ihm über die aktuelle Lage in der Veranstaltungstechnikbranche zu sprechen.

Dazu Völlers in einer Pressemitteilung: „Der Austausch mit Branchen, die hart von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, ist mir bei meiner Sommertour besonders wichtig. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den Verhandlungen um das 130-Milliarden-Konjunkturpaket stark für finanzielle Stützen für die Veranstaltungsbranche eingesetzt. Wir können stolz darauf sein, gelungene Maßnahmen, wie das Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfen und die Kulturmilliarde auf den Weg gebracht zu haben. Dennoch kann in so kurzer Zeit ein Konjunkturpaket allein nicht alle Ungerechtigkeiten verschwinden lassen. Deswegen werden wir auch noch an den Stellen nachjustieren, wo es notwendig sein wird. Um diese zu identifizieren, habe ich mich mit Herrn Suhr getroffen.“

Suhr äußerte sich überwiegend positiv zu den Maßnahmen wie Überbrückungshilfen und Soforthilfen, die zumindest bei den Betriebskosten bei der Überbrückung bis hin zu einem Normalbetrieb helfen würden. „Es ist aktuell grundsätzlich möglich, kleine Veranstaltungen durchzuführen, aber planerische, finanzielle und logistische Herausforderung sind hoch“, berichtet Suhr. Dennoch blieben laut Suhr noch einige Fragen offen, die vorerst nicht beantwortet werden können. So sei noch fraglich, welche Veranstaltungen in den kommenden Monaten stattfinden könnten.

Die aktuelle Corona-Regelung läuft bis zum 31. Oktober, der Status für Advents- und Weihnachtsveranstaltungen ist demnach noch unklar. Hier fehle ganz einfach die Planungssicherheit für die Branche. „Das kann ich gut nachvollziehen“, ergänzt Völlers und erklärt: „Ich habe die Dringlichkeit hinsichtlich einer besseren Planbarkeit an das Niedersächsische Gesundheitsministerium weitergegeben.“

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Erstellt:
24. Juli 2020, 17:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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