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15.12.2020 Von Die Harke

Unternehmen lagern zunehmend Bereiche aus

Das Berufsleben unterliegt einer fortwährenden Entwicklung. Neben fest angestelltem Personal in Vollzeit stellen Unternehmen vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit an. Angestellte haben Anspruch auf bezahlten Urlaub oder können erkranken. Diese Kostenfaktoren möchten viele Betriebe auf Dauer reduzieren oder ganz einsparen. Hier sollte das Augenmerk auf einer sozial verträglichen Lösung liegen, zum Beispiel mit einer Ruhestandsregelung.

Ferner wird Homeoffice immer populärer, was für manche Arbeitgeber schwer umzusetzen ist. Hier können zusätzliche Kosten für eine technische Ausstattung auf die Firma zukommen. Zudem gelten die Arbeitsschutzbedingungen auch bei der Tätigkeit in den eigenen vier Wänden. Viele Chefs sind unsicher, ob die Beschäftigten alle zugewiesenen Aufgaben gewissenhaft erledigen und fürchten einen Kontrollverlust. Doch hier setzt sich mittlerweile der Gesetzgeber für die mobile Arbeit ein, also die Möglichkeit, als angestellte Person außerhalb des Betriebes zu arbeiten. Hierzu wird ebenfalls Homeoffice gezählt.

Freiheit und Verantwortung als Unternehmer

Internetportale informieren über wichtige Details und Voraussetzungen, wenn man IT-Freelancer werden möchte. Bei IT-founder erhalten Interessierte umfangreiche Tipps und allerhand Wissenswertes für den Start, Privilegien sowie die Pflichten als erfolgreicher Freelancer. Direkt angesprochen werden auch Nachteile, die die Selbstständigkeit mit sich bringen kann. An erster Stelle steht das Risiko, dass monatliche Einkünfte stark variieren können. Die Fortzahlung der Beiträge für Krankenkassen sowie Rentenversicherungen ist ein weiterer Punkt, der zu Buche schlagen kann.

Als Freelancer ist man bei der Wahl der Kundschaft frei. Auch das Pensum kann individuell festgelegt werden. Die kontinuierliche Weiterbildung gehört zu den Voraussetzungen, um den beruflichen Anschluss nicht zu verpassen und erfolgreich auf dem Markt zu bestehen. Die IT-Branche sowie die Digitalisierung in Unternehmen unterliegen einem ständigen Wechsel. Unternehmen sind in diesen Bereichen oft überfordert und die Gefahr, den Überblick zu verlieren, wird zunehmend größer.

Erholung ist gerade als Firmengründer wichtig, um neue Kraft zu schöpfen. Deshalb sollte auf ausreichend Abwechslung im privaten Leben geachtet werden. Sportliche Aktivitäten, Freunde treffen oder andere Hobbys bieten weiterhin Gelegenheit, soziale Kontakte zu pflegen.

Der Markt bietet ideale Voraussetzungen für IT-Freelancer

Um Personalkosten und eventuelle Ausgaben für Investitionen zu reduzieren, werden Freiberufler - also Freelancer - von der Geschäftsleitung beauftragt. Dieser Trend wird in Unternehmen erfolgreich umgesetzt und besonders die IT-Branche profitiert davon. Die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand.

Der Firmeninhaber kann den Freelancer nach den jeweiligen Erfordernissen und Schwerpunkten des Projektes auswählen. Er ist in seiner Entscheidung flexibel und nicht an starre Abläufe gebunden. Jeder Freelancer ist selbstständig und kann für sich entscheiden, ob er den Auftrag übernimmt. Zudem kann die Arbeit meist nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden, es sei denn, es müssen besondere Anforderungen beachtet werden.

IT-Freelancer werden und erfolgreich durchstarten

Kundenpflege, buchhalterische Herausforderungen sowie weitere Aufgaben liegen künftig bei einer Person. Neukunden müssen akquiriert werden und der Kontakt zu Stammkunden sollte ebenfalls gepflegt werden. Die Weiterempfehlung von zufriedenen Klienten trägt langfristig zu einem vollen Auftragsbuch bei. Für einen guten Start sollten mit viel Eigeninitiative die eigenen Vorteile hervorgehoben werden. Ein aufschlussreiches Profil auf einschlägigen Plattformen weckt die Aufmerksamkeit potenzieller Auftraggeber. Bei ortsansässigen Unternehmen kann ein Vorstellungstermin vereinbart werden. Nach dem unverbindlichen Vorgespräch können informative Unterlagen zum Nachlesen überreicht werden. Schon ist der erste Schritt zu einem lukrativen Auftrag getan.

Neben dem Alltagsgeschäft sollten rechtliche Angelegenheiten im Auge behalten werden. Hierzu gehört eine vertragliche Absicherung mit dem Kunden. Für Unwägbarkeiten als Freelancer sollte über den Abschluss verschiedener Versicherungen nachgedacht werden, wie zum Beispiel eine berufliche Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherung.

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Erstellt:
15. Dezember 2020, 12:59 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 52sec

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