Kompetente Beratung für junge Eltern bieten die Familienhebamme Petra Schraubek, die Sozialpädagogin Bettina Menke-Siebels und die Familien- und Kinderkrankenschwester Heike Stock (von links) – auch an der frischen Luft. Foto: Landkreis Nienburg

Kompetente Beratung für junge Eltern bieten die Familienhebamme Petra Schraubek, die Sozialpädagogin Bettina Menke-Siebels und die Familien- und Kinderkrankenschwester Heike Stock (von links) – auch an der frischen Luft. Foto: Landkreis Nienburg

Nienburg 27.03.2021 Von Die Harke

Unterstützung für junge Eltern

Landkreis entwickelt alternative Beratungskonzepte

Die Anlaufstellen für Schwangere und Eltern mit Kleinkindern sind beim Landkreis Nienburg auch derzeit gut erreichbar. Dabei hat sich die Art und Weise der Beratung den aktuellen Hygienevorschriften entsprechend gewandelt. Die Frühen Hilfen versuchen, mit alternativen Konzepten und per Telefon Ratsuchende unterstützend zu begleiten.

Um (werdende) Eltern interdisziplinär bei Fragen zu Gesundheit und dem Alltag mit kleinen Kindern zu beraten, gibt es jetzt ganz neu bei den Frühen Hilfen eine feste Telefon-Sprechstunde immer donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Natürlich können auch zu anderen Zeiten telefonische Beratungsgespräche mit einer der Fachkräfte stattfinden, in besonderen Fällen sind auch weiterhin Hausbesuche möglich. Aber während der offenen Telefon-Sprechstunde sind Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen garantiert persönlich erreichbar und haben ad hoc Zeit für eine ausführliche Erstberatung.

Zum Team Frühe Hilfen gehören eine Familienhebamme, Petra Schraubek, eine Familien- und Kinderkrankenschwester, Heike Stock, und eine Sozialpädagogin, Bettina Menke-Siebels. Ihr Job ist es, Schwangere und Eltern mit Babys und Kleinkindern auf Wunsch zu unterstützen. „Typische Fragen an uns sind zum Beispiel: Was kann ich tun: Mein Kind schläft nicht und schreit sehr viel? Mein Kind krabbelt noch nicht, ist das normal? Wann kann ich Beikost zufüttern“, erzählt Petra Schraubek aus der praktischen Arbeit. „Oder wir werden gefragt, wie man eine Hebamme finden kann“, ergänzt Heike Stock. „Darüber hinaus haben wir auch eine Lotsenfunktion inne, etwa wenn es um Fragen zu Kinder- und Elterngeld geht. Oder wenn Eltern auf der Suche nach einem Krippenplatz sind.“

Neben der Einzelberatung ist das „Café Kinderwagen“ ein beliebtes Angebot. Als ein offenes Gruppentreffen kann es jedoch seit Corona nicht stattfinden. „Stattdessen haben wir im vergangenen Jahr Haustürbesuche bei den teilnehmenden Familien gemacht. Sobald wie möglich, werden wir wieder gemeinsame Spaziergänge oder Spielplatzbesuche als Alternative zum Café anbieten. Auch an der frischen Luft sind Austausch der Eltern untereinander und Fragen an die Fachkräfte sehr gut möglich“, erläutert Bettina Menke-Siebels, Sozialpädagogin im Team, die neuen Ansätze. „Außerdem gibt es mit Terminabsprache die Möglichkeit einer persönlichen Beratung in den Räumen der Mütterzentren in Nienburg und Uchte.“

Die Frühen Hilfen haben ihre offene Sprechstunde donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon (0 50 21) 96 77 909. So können weitere Telefontermine abgestimmt werden.

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Erstellt:
27. März 2021, 19:12 Uhr
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