Die Strecke zwischen Eystrup und Rohrsen musste gesperrt werden. Viele Reisende strandeten in Nienburg. Foto: silverrobert - stock.adobe.com

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Update: 300 Bahngäste mit Bussen abgeholt

Schienenersatzverkehr zwischen Nienburg und Verden nach Leichenfund zwischen Eystrup und Rohrsen

Über 300 Bahngäste sind am Montag Vormittag auf dem Nienburger Bahnhof gestrandet. Nachdem die Bundespolizei einen Leichenfund zwischen Eystrup und Rohrsen gemeldet hatte, war die Strecke zwischen Nienburg und Verden für mehrere Stunden gesperrt. Für den Regionalverkehr setzte die Bahn Busse als Schienenersatzverkehr ein, Fernzüge wurden nach Angaben einer Bahnsprecherin über mehrere Alternativstrecken umgeleitet.

Um kurz nach 10 Uhr musste der Regionalexpress von Hannover nach Norddeich Mole zwischen Rohrsen und Eystrup halten. Eine unbekannte ältere weibliche Person wurde nach Polizeiangaben tot auf den Gleisen gefunden. Die Ermittlungen zu den Todesumständen laufen, wie die Polizei mitteilt. Die Strecke blieb bis um kurz nach 12.30 Uhr gesperrt. Die Fahrgäste nachfolgender Züge sammelten sich auf dem Nienburger Bahnhof.

Etwa 45 Minuten lang warteten über 300 Gestrandete auf dem Bahnhofsvorplatz und am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf den angekündigten Schienenersatzverkehr. Wartende berichteten von einem Bus, der zunächst leer wieder abgefahren war, bevor schließlich ein Gelenkbus die erste Rutsche an Fahrgästen von Nienburg mit nach Verden nahm. Etwa 15 Minuten später erreichte der nächste Bus den Nienburger Bahnhof. Die meisten Gäste nahmen die Situation gelassen.

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Erstellt:
23. Dezember 2019, 14:29 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 35sec

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