In einigen Bussen sieht es noch so aus. Andere Fahrzeuge sind mittlerweile umgerüstet worden: Es gibt Schutzwände in etlichen Bussen, sodass Fahrgäste auch wieder vorne beim Fahrer einsteigen und bei ihm auch ein Ticket kaufen können. Foto: Stüben

In einigen Bussen sieht es noch so aus. Andere Fahrzeuge sind mittlerweile umgerüstet worden: Es gibt Schutzwände in etlichen Bussen, sodass Fahrgäste auch wieder vorne beim Fahrer einsteigen und bei ihm auch ein Ticket kaufen können. Foto: Stüben

Landkreis 07.06.2020 Von Die Harke

VLN rechnet mit deutlichem Rückgang

Alle Fahrzeuge sind im Einsatz, aber Unternehmen plant mit maximal 50 Prozent der Fahrgäste von vor der Krise

Der Verkehrsservice Landkreis Nienburg/Weser (VLN) weist darauf hin, dass in den Bussen und an den Haltestellen eine geeignete Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Soweit möglich, soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Bus und an den Haltestellen eingehalten werden.

In Hinblick auf die geplante Wiederaufnahme des Schulbetriebes für weitere Jahrgänge in den nächsten beiden Wochen sei laut Pressemitteilung der VLN jedoch damit zu rechnen, dass die Einhaltung des Mindestabstandes nicht immer möglich sein werde.

Dazu führt Jens Rühe, Teamleiter ÖPNV des VLN, aus: „Wir haben bereits seit dem 27. Mai wieder alle Fahrzeuge im Einsatz und somit die vorhandenen Bus- und Personalkapazitäten voll ausgeschöpft. Bis zu den Sommerferien rechnen wir mit maximal 50 Prozent unserer Fahrgäste täglich.“

Der VLN stellt in diesem Zusammenhang klar, dass laut aktueller niedersächsischer Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus diese Anforderung für den ÖPNV nur soweit möglich einzuhalten sei. Deshalb sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Bus so wichtig und für alle Fahrgäste verpflichtend.

Der VLN appelliert an die Eigenverantwortlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme der Fahrgäste, mögliche Abstände einzuhalten, volle Fahrzeuge zu meiden und zudem die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten.

Inzwischen seien auch immer mehr Linienbusse im Landkreis Nienburg mit Schutzwänden ausgestattet, die das Öffnen der vorderen Tür und den direkten Ticketkauf beim Fahrpersonal wieder ermöglichen. Auf den Linien 20, 30 sowie im Nordkreis seien die Linienbusse bereits komplett mit diesem Schutz versehen, heißt es in der Mitteilung des VLN weiter. Auf den anderen Buslinien im Landkreis Nienburg sei der Verkauf von Fahrausweisen im Bus schrittweise gestartet.

Weiter teilt die Verkehrsgesellschaft in der Pressemitteilung mit, dass auch in Zeiten von Corona gilt, wer den Linienbus nutzen möchte, benötigt ein gültiges Fahrticket. Alle Bustickets würden auch in verschiedenen Vorverkaufsstellen für die Fahrgäste angeboten.

Diese befinden sich in Nienburg bei dem Verkehrsservice Landkreis Nienburg und bei der Stadtbusgesellschaft Nienburg GmbH, in Hoya bei den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya GmbH (VGH) und am Bahnhof Eystrup im Reisebüro der VGH. Auch können die Fahrausweise online unter www.vln-nienburg.de beim VLN auf Rechnung bestellt werden. Der VLN bittet hierbei um einen Vorlauf von vier Werktagen.

Alle Informationen zum Buslinienverkehr im Landkreis Nienburg gibt es unter auch im Internet unter www.vln-nienburg.de oder auch beim Team der VLN, das unter Telefon (05021) 66011 zu erreichen ist.

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Erstellt:
7. Juni 2020, 20:42 Uhr
Lesedauer:
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