Pastor Bernd Niss und Kirchenvorstands-Vorsitzender Günter Sieling bei der Verabschiedung von Vikarin Sandra Kopmann (von links). St.-Laurentius-Gemeinde

Pastor Bernd Niss und Kirchenvorstands-Vorsitzender Günter Sieling bei der Verabschiedung von Vikarin Sandra Kopmann (von links). St.-Laurentius-Gemeinde

Liebenau 07.02.2017 Von Die Harke

Verabschiedung von Sandra Kopmann

Vikarin hat die St. Laurentius-Gemeinde in Liebenau und Wellie verlassen

Über zwei Jahre hat Sandra Kopmann ihren Dienst als Vikarin in der St. Laurentius-Gemeinde in Liebenau und Wellie wahrgenommen. Das Vikariat ist die zweite Ausbildungsphase auf dem Weg in das Amt einer Pastorin. Kürzlich hat sie sich von der Kirchengemeinde verabschiedet. Pastor [DATENBANK=1662]Bernd Niss[/DATENBANK], der sie im Vikariat als Ausbilder begleitet hat, sagte zu diesem Anlass, dass die junge Theologin sich problemlos auf ihre neue Rolle in der Gemeinde eingestellt habe: „Du konntest dich schnell und gut einlassen auf die Menschen in Liebenau und Welle – mit ihren Lebensgeschichten, ihren Ansichten, mit ihren Ansprüchen, mit ihrem Lob und manchmal auch mit ihrem Gemecker.“

„Für nichts bist du dir zu schade gewesen, wenn es darum geht, in der Gemeinde anzupacken. Du brennst darauf, Gottes guten Geist in dieser Welt spürbar werden zu lassen.“

Kopmann habe sich sofort im Kirchenchor „Himmlische Töne“ und im Team des „Kulinarischen Kino“ zur Mitwirkung gemeldet. In der Grundschule, wo sie Religionsunterricht erteilt hat, entdeckte sie ein Herz für die Arbeit mit Kindern. So wirkte sie, wann immer es möglich war, auch im Kindergottesdienst mit. „Du hast um den richtigen Ton gerungen, in den Predigten und Ansprachen – auch mit mir“, erinnerte Niss. Gemeinsam seien sie in die Häuser gegangen zu Geburtstagsbesuchen und Trauergesprächen. Sie seien in den Wellier Kolk gestiegen, um zu taufen. „Für nichts bist du dir zu schade gewesen, wenn es darum geht, in der Gemeinde anzupacken. Du brennst darauf, Gottes guten Geist in dieser Welt spürbar werden zu lassen.“

Sandra Kopmann wird nun zur Pastorin ordiniert und ihren Dienst in Nordwohlde und Bassum antreten. Glück- und Segenswünsche für ihre Zukunft gaben ihr neben dem Pastor auch der Vorsitzende des Kirchenvorstandes Günter Sieling und der Chorleiter [DATENBANK=2493]Dieter Dehmel[/DATENBANK] mit auf dem Weg. Beim anschließenden Empfang würdigten Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner und die Liebenauer Bürgermeisterin [DATENBANK=559]Margit Schmidt[/DATENBANK] das gute Miteinander von Kommune und Kirchengemeinde insbesondere durch den gemeinsamen Willen zum Guten für die Menschen. Schmidt überreichte der scheidenden Vikarin als Erinnerung an ihre Liebenauer Zeit die silberne Gedenkmünze, die der Flecken anlässlich der diesjährigen 850-Jahr-Feierlichkeiten hat prägen lassen.

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Erstellt:
7. Februar 2017, 21:00 Uhr
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