Verbraucher bekommen mehr Auswahl an nachhaltigen Produkten

Verbraucher bekommen mehr Auswahl an nachhaltigen Produkten

Auf einer Onlinekonferenz stellt der EU-Julstiz- und Verbraucherkommissar Didier Reynders den Green Consumption Pledge vor. Foto: John Thys/Pool AFP/AP/dpa

Das Ziel: Verbrauchern soll ein bewussterer Konsum ermöglicht werden. EU-Justizkommissar Didier Reynders stellte das Pilotprojekt in Brüssel vor. Die Absichtserklärung im Rahmen des sogenannten Europäischen Klimapakts unterzeichneten die Colruyt Group, Decathlon, die LEGO Group, L'Oréal und Renewd. Reynders sagte: „Die Verbraucher zu befähigen, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen - das haben wir uns im vergangenen Herbst vorgenommen, als wir die Neue Verbraucheragenda veröffentlicht haben.“ Mit ihrem Engagement gingen die Firmen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Der sogenannte Green Consumption Pledge wurde nach Angaben der EU-Kommission von Unternehmen und Kommission gemeinsam entwickelt und deckt fünf Punkte ab. Davon sollen die Unternehmen mindestens drei gezielt angehen und Fortschritte mit Daten belegen. Sie wollen etwa Verbraucher über die Kohlenstoffbilanz von Unternehmen und Produkten informieren und diese Angaben leicht zugänglich machen. Die Initiative soll nach einem Jahr bewertet werden.

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Mitteilung der EU-Kommission