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Vergeudete Zeit
Landkreis 07.11.2019 Von Manon Garms

Vergeudete Zeit

Den Betroffenen ist noch immer nicht geholfen, und die Diskussionszeit hätten die Mitglieder des Nienburger Stadtrates sich auch sparen können. So lässt sich die Debatte zum Thema Lochfraß in der jüngsten Ratssitzung zusammenfassen. Die FDP/ULN-Gruppe hatte die Beauftragung eines geeigneten Instituts durch die Stadt beantragt. Das Institut soll wissenschaftlich untersuchen, wie sich sogenannte Inhibitoren, denen eine korrosionshemmende Wirkung nachgesagt wird, auf die vorgeschädigten Kupferinstallationen der Kunden des Wasserwerkes Drakenburg auswirken.

„Wir können die Ungeduld verstehen, aber es ist ein Thema, das wir als Rat nicht allein lösen können“, sagte Bürgermeister Henning Onkes. Er warnte davor, den Betroffenen zu suggerieren, dass – wenn man Geld für die Forschung ausgebe – es auch eine Lösung gebe. Aus der Politik kam zudem mehrfach der Hinweis, dass es bereits einen entsprechenden Ratsbeschluss gebe und der Antrag der FDP/ULN-Gruppe somit überflüssig sei.

Folglich wurde es mehrheitlich abgelehnt, den Antrag zur weiteren Diskussion in den Bauausschuss zu verweisen. Auch der Antrag selbst wurde mehrheitlich abgelehnt. Dennoch wird das Thema laut Onkes in der Dezember-Sitzung des Bauausschusses auf der Tagesordnung stehen. Zudem habe sich auch die Lochfraß-Expertin Dr. Angelika Becker für die Sitzung angekündigt – sie hatte schon einmal zum Thema in Nienburg referiert.

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Erstellt:
7. November 2019, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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