Sebastian Stüben DH

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Guten Tag 18.05.2019 Von Sebastian Stüben

Vertrauen ins eigene Gemüse

Gemüse aus dem eigenen Garten. Das ist für viele Hobbygärtner heutzutage weniger eine Frage des Geldes als vielmehr eine Frage des Vertrauens. Lucia Behrendt vom Nienburger Kleingartenverein sagt 80153: „Der Bio-Gedanke kommt wieder auf.“ Das sei der Grund, warum immer mehr junge Familien sich in der Gartenanlage am Nienburger Sorenkamp eine Parzelle mieten, um dort selber Gemüse anzubauen. Ich selbst habe das Glück – und die Last – einen großen Garten zu haben. Dort steht seit gut zwei Wochen ein zwei mal zwei Meter großes Gewächshaus. Auf dem Nienburger Wochenmarkt habe ich Biotomatenpflanzen, verschiedene Salatsorten und Chilipflanzen gekauft. Jetzt heißt es: warten. Ab und zu gießen. Und warten.

Noch versorgen wir uns also mit Gemüse aus dem Supermarkt. Hoffentlich kommen in ein paar Wochen frisch geerntete Tomaten und Salat aus dem eigenen Garten auf den Tisch. Im nächsten Jahr könnten wir bei rechtzeitiger Aussaat schon im April Salat, Rettich und Radieschen ernten.

Sich das ganze Jahr mit Gemüse aus dem eigenen Gewächshaus zu versorgen, ist bei uns nicht möglich. Zumindest dann nicht, wenn das Gewächshaus – wie in unserem Fall – unbeheizt ist.

Sei es drum, ich freue mich darauf, beobachten zu können, wie bei die Tomaten im Gewächshaus sprießen. Und Paprika soll auch noch dazukommen. Vielleicht finde ich die eine oder andere Pflanze, die mir bislang noch gar nicht in den Sinn gekommen ist, auf dem Tag der offenen Tür im Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg. 80174 selbst gezogenen Gemüsejungpflanzen sowie von Saatgut für über 50 ältere Gemüsepflanzen.

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Erstellt:
18. Mai 2019, 12:31 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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