Zierkirsche mit Bank: Mit seinem Themengarten möchte Wolf-Timon Treu das Thema „Bäume in der Innenstadt“ neu beleben. Auf dem Ernst-Thoms-Platz soll voraussichtlich in dieser Woche Urlaubsfeeling entstehen, die Firma Woelk möchte noch die Eisheiligen abwarten. Hagebölling

Zierkirsche mit Bank: Mit seinem Themengarten möchte Wolf-Timon Treu das Thema „Bäume in der Innenstadt“ neu beleben. Auf dem Ernst-Thoms-Platz soll voraussichtlich in dieser Woche Urlaubsfeeling entstehen, die Firma Woelk möchte noch die Eisheiligen abwarten. Hagebölling

Nienburg 20.05.2017 Von Edda Hagebölling

Verweilen unter der Zierkirsche

Wolf-Timon Treu möchte mit seinem Themengarten die Diskussion um Bäume in der Innenstadt neu beleben

Verweilen unter der Zierkirsche. Dazu lädt Wolf-Timon Treu ein. Der Gärtnermeister aus Rohrsen hat seinen Themengarten in der Langen Straße in Höhe Chocolata bereits fertiggestellt. Und möchte damit das Thema „Bäume in der Innenstadt“ neu beleben. Nach Pfingsten will er von den Passanten im Rahmen einer Umfrage wissen: Wie wichtig ist für Sie eine Innenstadt mit Bäumen? Unter allen Teilnehmenden verlost er zum Herbst die stattliche Zierkirsche, die er in seinem Themengarten fest verankert und mit einem Drainagesystem versehen hat.

Insgesamt wird es auch in diesem Sommer wieder drei Themengärten geben an der Langen Straße in Nienburg.

Wie Jan Beeken, im Rathaus der Stadt für diesen Bereich zuständig, auf Nachfrage der HARKE am Sonntag berichtet, wird rund um den Springbrunnen auf dem Ernst-Thoms-Platz wieder eine Urlaubs-Landschaft entstehen. Mit Liegenstühlen und blühenden Stauden.

Florian Szparaga und Erik Finke mussten zwar im vergangenen Jahr nahezu täglich Berge von Kieselsteinen aus dem Wasser fischen, abgeschreckt hat Erik Finke das in diesem Jahr jedoch offenbar nicht. Dritter im Bunde ist die Firma Woelk. Sie wird ihr Beet unter Einbeziehung der ehemaligen Bushaltestelle wieder vor Heitmann anlegen. Aber erst nach den Eisheiligen. Im Gegensatz zu Florian Szparaga und Erik Finke blieb Wolf-Timon Treu im vergangenen Jahr weitestgehend von Verwüstungen verschont. „Es fehlte zwar hin und wieder mal die eine oder andere Staude, die wurde jedoch kurzerhand ersetzt und schon war alles wieder gut“, so Treu. Schon ein bisschen ärgerlich ist dagegen, dass er regelmäßig den Müll aus dem Themenbeet sammeln muss. „Da kommt locker schon mal ein Eimer Unrat zusammen“, so der Rohrsener.

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Erstellt:
20. Mai 2017, 21:00 Uhr
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