Marie-Luise Schierkolk und Uwe Skupzig vom Umweltteam brachten die Umweltplaketten an. Kirchengemeinde Rodewald

Marie-Luise Schierkolk und Uwe Skupzig vom Umweltteam brachten die Umweltplaketten an. Kirchengemeinde Rodewald

Rodewald 04.09.2017 Von Die Harke

Viel Lob für das Umweltteam

Der „Grüne Hahn“ hängt an den kirchlichen Gebäuden von Rodewald

In einem feierlichen Rahmen wurden die Plaketten vom „Grünen Hahn“ an der Rodewalder St.-Aegidien-Kirche sowie am Gemeindehaus vom Umweltteam Marie-Luise Schierkolk und Uwe Skupzig angebracht. An der [DATENBANK=6164]St.-Johannis-Kirche[/DATENBANK] wird die Umweltplakette zu einem späteren Zeitpunkt aufgehängt. Ein Abnahmeteam hatte am 25. März nach umfangreichen Prüfungen die anschließende Zertifizierung vorgenommen. Die Anbringung der Umweltplakette erfolgte nach dem Schöpfungsgottesdienst. Wegen des schönen Sonnenwetters hatten die Konfirmanden und der Kirchenvorstand schnell einige Stehtische vor dem Gemeindehaus aufgestellt.

Dort bestand für die zahlreichen Besucher bei Keks und Kaffee die Möglichkeit, dem Umweltteam Fragen über dessen langjährige Arbeit zu stellen. Eine Frage bestand darin, ob auch in Zukunft weitere ökologische und ökonomische Aufgaben in der Kirchengemeinde anstehen würden. Die Antwort des Teams: „Es ist unserseits nur ein kleiner Beitrag und es wird auch künftig ein laufender Prozess sein, um unseren blauen Planeten Erde vor den Kollaps zu retten.“

In seiner Predigt ging Pastor Edzard Siuts unter anderem auf den „Raubbau an unserer Erde“ sowie auf das „Leben in der Verantwortung des Menschen“ ein. An alle Gottesdienstbesucher wurde jeweils ein Foto verteilt. Es heißt „Erdaufgang“ und zeigt die Erde vom Mond aus gesehen. Es wurde im Dezember 1968 von den Astronauten der US-Raumsonde Apollo 8 aufgenommen.

In seiner Predigt ging der Pastor auf das Foto ein: „Manchmal hilft erst ein Blickwinkel, um ganz neu hinzusehen und zu erkennen, wie schön das ist, was ich nur zu gut zu kennen meine und wie selbstverständlich hinnehme.“ Er führte weiter aus, dass sich die Astronauten nach ihrer Rückkehr vom Mond verändert hätten. Sie hätten jetzt vieles gelassener aber auch verantwortlicher gesehen. Zum Schöpfungsgottesdienst passten die Kindstaufe von Sophia Krause und die verschiedenen Lesungen und Texte aus der Bibel, die vom Kirchenvorstand den Gottesdienstbesuchern von verschiedenen Plätzen aus verschiedenen Blickwinkeln vorgetragen wurde.

Der [DATENBANK=6165]Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Hermann Wiggers[/DATENBANK], bedankte sich beim Umweltteam, das sich bereits über sieben Jahre mit der ehrenamtlichen Arbeit beschäftige. Er schloss mit den Worten: „Wir können stolz auf euch sein, dass ihr so hartnäckig und beharrlich über die vielen Jahre geblieben seid.“ Als Dank für die bisherige und auch künftige Arbeit überreichte er jeweils einen Blumenstrauß sowie ein persönliches „Überraschungskuvert“.

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Erstellt:
4. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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