Arne Hildebrandt DH

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Kolumnen 01.06.2017 Von Arne Hildebrandt

Vieles ist übertrieben

Tempo 30 und Schwellen auf Fahrbahnen: Den Autofahrern in Nienburg wird an einigen Stellen das Leben schwer gemacht. Meistens sind es Anwohner, die sich beschweren. Über zu viel Verkehr. Über Raser. Ich kann das Wort schon nicht mehr hören. Vieles ist gefühlt, und die Reaktionen dann übertrieben. Da werden flächendeckend Tempo-30-Zonen eingerichtet, aber diejenigen, die dort wohnen halten sich kaum an 30. Weil das Schleichtempo einfach nicht akzeptiert wird. Der überwiegende Teil der Autofahrer weiß ja schließlich noch, wie es war, als man 50 fahren durfte. Das klappte gut, meine ich. Neuerdings darf man durch den Tunnel auf der Verdener Landstraße auch nur noch 30 fahren. Egal, ob Tag oder Nacht, ob viel oder wenig Verkehr. Macht das Sinn? Übertrieben meiner Meinung nach auch Tempo 10 an der Grundschule am Bach in Erichshagen. Dort

überqueren morgens und mittags Kinder die Straße. Aber müssen deshalb Autofahrer

den ganzen Tag über auf zehn Stundenkilometer abbremsen? Meine Beobachtung:

Die wenigsten tun es, denn auch dort fehlt die Akzeptanz. Übertrieben auch

die Berliner Kissen auf der Straße Am Lendenberg und Erichshagener Lendenberg.

Die Dinger sollen zum Langsamfahren anhalten. Insgeheim sollen sie auch die

Durchfahrt vermiesen. Das klappt natürlich nicht, denn Autofahrer reagieren besonders

empfindlich, was das angeht. Viele donnern somit einfach drüber, was die Anlieger

natürlich nervt. Jetzt nörgeln welche. Also weg damit.

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Erstellt:
1. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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