Die Nienburger Kreisverwaltung meldet am Freitag vier Todesfälle und 20 Neuinfektionen. Foto: peterschreiber.media - stock.adobe.com

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Landkreis 19.02.2021 Von Holger Lachnit

Vier Coronatote, Sorge wegen Mutationen

Die Kreisverwaltung meldet am Freitag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Nach 20 Neuinfektionen gibt es 286 Infizierte. Wie Kreissprecher Cord Steinbrecher mitteilt, sind acht Neuinfizierte Kontaktpersonen von positiv Getesteten, sieben Infizierte befinden sich in Einrichtungen, bei fünf Fällen lässt sich die Infektion nicht nachvollziehen. Die Inzidenz ist leicht auf 96,4 gesunken. Die rechtsverbindliche Inzidenz des Landesgesundheitsamts liegt bei 97,2.

Sorge bereitet der Kreisverwaltung, dass ein Viertel der Neuinfektionen, also fünf, die britische Mutation des Virus’ aufweisen, die potenziell ansteckender ist als der sogenannte Wildtyp des Virus. Wo sich die fünf Personen unterschiedlichen Alters mit dem Virus angesteckt haben, lasse sich nicht ermitteln. Betroffen seien unter anderem ein Bewohner sowie eine Mitarbeiterin von unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen im Kreis.

Der Krisenstab hat eine Ausweitung der Quarantänemaßnahmen beschlossen. Danach werden nun alle Kontaktpersonen der Infizierten der letzten drei Tage vor dem Auftreten erster Symptome ermittelt und die Quarantäne auf drei Wochen verlängert. Darüber hinaus wird nun auch für Kontaktpersonen der Kategorie 2 eine dreiwöchige Quarantäne angeordnet. Das bedeutet, auch bei weniger engen und vor allem kürzeren Kontakten unter 15 Minuten zur später positiv getesteten Person wird die Quarantäne verhängt.

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Erstellt:
19. Februar 2021, 18:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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