Schwerer Unfall bei Uchte: Vier Schwerverletzte forderte der Zusammenstoß zweier Autos am Donnerstagabend bei Uchte. Foto: Möhring

Schwerer Unfall bei Uchte: Vier Schwerverletzte forderte der Zusammenstoß zweier Autos am Donnerstagabend bei Uchte. Foto: Möhring

Uchte 04.09.2020 Von Martin Möhring, Von Jörn Graue

Vier Schwerverletzte bei Unfall nahe Uchte

Rettungsdienst mit Großaufgebot im Einsatz: Zwei Autos kollidieren im Kreuzungsbereich B 61/B 441

Vier Schwerverletzte forderte am Donnerstag gegen 19.30 Uhr ein Unfall im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 61 und 441 am Ortseingang von Uchte.

Dabei übersah eine 21-jährige Frau aus Petershagen in einem Skoda Rapid beim Abbiegen auf die B 441, aus Fahrtrichtung Sulingen kommend, einen auf der B 61 im Gegenverkehr fahrenden Seat Leon. Den Seat steuerte laut Polizeisprecher Axel Bergmann ein 52-jähriger aus Hagen, mit im Auto saßen ein 34-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau, die beide aus Oldenburg kommen. „Bei dem Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrzeuge herumgeschleudert“, berichtete Kreisfeuerwehrpressewart Martin Möhring. Die vier Unfallbeteiligten erlitten bei der Kollision schwere Verletzungen.

Bei dem heftigen Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrzeuge herumgeschleudert. Foto: Möhring

Bei dem heftigen Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrzeuge herumgeschleudert. Foto: Möhring

Da sich die Unfallstelle in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrhauses Uchte befand, leisteten die dort anwesenden Feuerwehrmitglieder umgehend Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst aus Warmsen, Stolzenau, Steyerberg, Minden und der SEG Lavelsloh wurden die vier Schwerverletzten in die Krankenhäuser nach Nienburg, Minden und Lübbecke eingeliefert.

Nach Angaben Bergmanns waren zwei Notärzte und vier Rettungswagen vor Ort. Die Feuerwehr Uchte und die Polizei aus Stolzenau übernahmen neben der Ersthilfe auch die Umleitung des Verkehrs sowie die Reinigung der Straße von ausgetretenen Betriebsstoffen. Unterstützung gab es dabei auch von der Straßenmeisterei Uchte. Die B 61 war in dem betroffenen Bereich bis 22 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. An den beiden Autos entstand nach Angaben von Polizeisprecher Bergmann Totalschaden.

Er lobte den „schnellen und konsequenten Einsatz“ der Feuerwehrkräfte, die sofort aus ihrem Domizil an die Unfallstelle geeilt waren. „Die Feuerwehren machen einen super Job“, sagte der Polizeisprecher an die Adresse sämtlicher Freiwilliger Feuerwehren im Bereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

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Erstellt:
4. September 2020, 12:20 Uhr
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