Im „Light-Lockdown“ bleiben die Geschäfte geöfnet. Foto: ThamKC - stock.adobe.com

Im „Light-Lockdown“ bleiben die Geschäfte geöfnet. Foto: ThamKC - stock.adobe.com

Landkreis 02.11.2020 Von Holger Lachnit

Vier Wochen durchhalten

Guten Tag – ein Kommentar

Heute ist Tag eins des Teil-Lockdowns. Vier Wochen lang müssen wir mit Einschränkungen leben: kein Restaurantbesuch, kein Kinofilm, auch Fitnessstudios und Hallenbäder sind dicht. Jetzt heißt es: bis Monatsende durchzuhalten, damit Anfang Dezember deutlich weniger Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind als aktuell.

Doch allein durch die Schließungen werden die Infektionszahlen nicht sinken. Es geht darum, sich möglichst von allen anderen Menschen fernzuhalten. Nur wenn wir unsere sozialen Kontakte herunterfahren, dabei weiterhin Abstand halten, Alltagsmasken tragen und unsere Wohn- und Arbeitsräume regelmäßig lüften, kann es gelingen, die Infektionskette zu durchbrechen.

Die zwischenmenschlichen Kontakte zu reduzieren, muss jedoch nicht bedeuten, die Freude am Leben zu verlieren. Fast alles, was vor Corona „normal“ war, ist auch weiterhin möglich – nur eben im kleineren Rahmen: Ich darf weiterhin mit dem Nachbarn ein Bierchen trinken, aber nur mit einem, nicht mit allen.

Anders als beim ersten Lockdown sind alle Geschäfte weiterhin geöffnet. Man kann also getrost shoppen gehen und sich die aktuelle Herbstmode oder etwas Schönes für Zuhause gönnen. Auch die Baumärkte bleiben weiterhin geöffnet.

Ganz wichtig: Die heimische Gastronomie nicht vergessen! Auch wenn die Restaurants geschlossen sind, bieten die meisten Kreis-Nienburger Betriebe einen Außer-Haus-Service an. Hier können wir Solidarität mit einem gebeutelten Berufsstand zeigen: Wer es sich leisten kann, sollte sich in den nächsten vier Wochen so oft wie möglich etwas von seinem Lieblingsrestaurant gönnen.

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Erstellt:
2. November 2020, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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