Villazón spricht über Corona-Angst und Rassismus

Villazón spricht über Corona-Angst und Rassismus

Startenor Rolando Villazón hat während des Corona-Lockdowns eine gute Zeit mit seiner Familie. Foto: picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa

„Ich glaube, ich hatte ein bisschen das Kabinen-Syndrom - wo man Angst hat rauszugehen. Es war bequem mit der Familie, wir hatten einen Rhythmus, eine Planung, und wir spielten, wir arbeiteten, wir aßen zusammen. Es war ganz gut. Und plötzlich war rauszugehen Stress.“

Über das Thema Rassismus sagte der Opernsänger: „Ich als Mexikaner kenne das ein bisschen. Ich war das erste Mal in den USA, in New York in der Metropolitan Opera. Nach der Vorstellung kam diese Frau zu mir und sagt „Wo kommst du her?“ Und ich sage „Aus Mexiko.“ Sie: „Und warum bist du nicht Gärtner?“ Und ich dachte „Hahaha“. Dann merkte ich, es ist kein Witz.“