Jürgen Heise (links) und Timo Menke vom städtischen Bauhof sowie Heike Scharfenorth von der Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg beim Abbau der Vitrinen. Foto: Stadt Nienburg

Jürgen Heise (links) und Timo Menke vom städtischen Bauhof sowie Heike Scharfenorth von der Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg beim Abbau der Vitrinen. Foto: Stadt Nienburg

Nienburg 04.02.2020 Von Die Harke

Vitrinen werden abgebaut

Alle sieben gläsernen Kästen verschwinden aus der Nienburger Innenstadt

Mehr als 30 Jahre gehörten sie zum Straßenbild: die Werbe-Vitrinen in der Langen Straße. Damals als Werbemedium beachtet, haben sie heute ihre besten Zeiten hinter sich.

Mit ihrem Charme der 80er-Jahre erscheinen sie aus heutiger Sicht, insbesondere vor den Zielen der künftigen Innstadtentwicklung bezüglich der Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität gestalterisch wenig zeitgemäß.

„Mit Blick auf den Wochenmarkt konnten einige vielversprechende Marktstand-Bewerbungen mit einem Angebot an frischen regionalen Produkten, oft in Bioqualität direkt vom Erzeuger, nicht im gewünschten und von den Kunden nachgefragten Maße entsprochen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. So biete sich mit dem Abbau die Möglichkeit, neue Kundenkreise für den Nienburger Wochenmarkt zu generieren. Auch ließen sich durch eine großzügigere Platzgestaltung Rettungs- und Marktwege vergrößern und Engpässe im Notfall verhindern.

Aus diesen Gründen hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Nienburg im November letzten Jahres den Abbau sämtlicher Vitrinen beschlossen.Dieser Beschluss wird derzeit durch die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in die Tat umgesetzt.

Bis Donnerstag dieser Woche sollen die Vitrinen sukzessive abgebaut sein und aus dem Stadtbild verschwinden, so dass jetzt Platz für neue Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen wird. Fünf der sieben Vitrinen finden für gemeinnützige Zwecke eine weitere Verwendung. Die zwei restlichen Vitrinen stellt die Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg ebenfalls für Zwecke der Gemeinnützigkeit kostenfrei zur Verfügung.

Interessierte können sich am Montag, 10. Februar, per E-Mail mit ihrer Anfrage an die Wirtschaftsförderung, Heike Scharfenorth (h.scharfenorth@nienburg.de) wenden. Anfragen außerhalb des Montags können nicht berücksichtigt werden.

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Erstellt:
4. Februar 2020, 19:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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