Manon Garms DH

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Guten Tag 04.12.2018 Von Manon Garms

Vögel nur in Notzeiten füttern

Viele Tierfreunde fühlen sich in der kälteren Jahreszeit dazu verpflichtet, die Vögel in ihrem Garten zu füttern. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät jedoch, das Füttern auf echte Notzeiten mit Dauerfrost und geschlossener Schneedecke zu beschränken. Denn ob Vögel unsere Hilfe wirklich brauchen, darüber streiten die Experten. Aber wer sich an einige Regeln hält, kann ohne schlechtes Gewissen das bunte Treiben an der Futterstelle genießen. „Eine Vogelfutterstelle im Garten ist eine tolle Möglichkeit, die heimischen Sänger besser kennenzulernen“, erklärt Thomas Wagner, Fachberater des BDG. Damit Vogelfreunde nicht mehr Schaden anrichten als nutzen, sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.

Auf Sauberkeit achten: In geschlossenen Futterspendern ist das Futter vor Nässe und Frost geschützt und verdirbt nicht so schnell. Außerdem können die Vögel nicht darin herumlaufen und es mit ihrem Kot verschmutzen. Wer ein klassisches Vogelhäuschen verwendet, sollte dieses regelmäßig reinigen und täglich nur ein bisschen Futter einstreuen.

Auf Plastiknetze verzichten: Leider werden Meisenknödel oft in Plastiknetzen angeboten. In diesen können sich die Tiere mit ihren Beinen verhaken und verletzen. Knödel ohne Netz oder Futterglocken sind daher, neben Futterspendern, die bessere Wahl.

Das richtige Futter verwenden: Für Körnerfresser wie Meisen, Finken und Sperlinge sind Sonnenblumenkerne ein gutes Basisfutter. Körnermischungen bieten für jeden einen Leckerbissen. Rotkehlchen, Amsel oder Zaunkönig sind Weichfutterfresser. Für sie kann man Haferflocken, Obst oder Rosinen anbieten.

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Erstellt:
4. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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