Im House of Life wurden eigene Handpuppen hergestellt, ein Theaterstück geschrieben, einstudiert und am Ende vor Freunden und Familie aufgeführt.  House of Life

Im House of Life wurden eigene Handpuppen hergestellt, ein Theaterstück geschrieben, einstudiert und am Ende vor Freunden und Familie aufgeführt. House of Life

Steyerberg 18.08.2019 Von Die Harke

Vom Ärgern und Helfen

Puppenspielerin Maria Schupp bei Ferienspassaktion im „House of Life“ in Steyerberg

Kreativ wurde es in den Ferien im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg. Hier wurden eigene Handpuppen hergestellt, ein Theaterstück geschrieben, einstudiert und am Ende vor Freunden und Familie aufgeführt.

Angeleitet wurde diese Ferienpassaktion von der freiberuflichen Puppenspielerin Maria Schupp von „Maria Schupp und ihr Puppenschuppen“ und in Kooperation mit Jugendpflegerin Tina Hormann vom Jugendhaus „House of life“ Steyerberg organisiert.

Zuerst mussten die Kinder sich überlegen, wie ihre Handpuppen aussehen sollten und dementsprechend ihre Socken aussuchen. Aus fester Pappe wurde dann die Form der Kiefer ausgeschnitten und in der Socke befestigt.

Anschließend konnte ein kleiner Strumpf so mit Füll-material präpariert werden, dass er die Form des Kopfes hatte. Dieser wurde dann zugeklebt und festgenäht, wobei sich die Teilnehmer zum ersten Mal an den Umgang mit Nadel und Faden wagten.

Nun hatten die verschiedenen Sockenfiguren ihre Form und es wurde sich an die Details gemacht. Ohren, Flossen, Augen und vieles mehr wurden hergestellt und festgeklebt.

Zwischen den einzelnen Bastelstationen wurde immer wieder aufgeräumt und an dem Theaterstück gearbeitet. Dies beinhaltete nicht nur die Entwicklung der Geschichte, sondern auch die richtige Atmung und Sprechübungen, sodass die Kinder bei der Aufführung zwar ein Mikrofon zur Verfügung hatten, dies aber nicht benötigten.

So entwickelte sich nicht nur das Aussehen der Puppen, sondern auch die Kinder. Je weiter sich die Geschichte entwickelte, um so klarer wurde auch der Charakter der Figuren und deren Rolle beim Geschehen.

Schnell stand für die Gruppe fest, dass es um „Ärgern und Helfen“ gehen soll. So entstand ein Theaterstück, bei dem die Hauptfiguren erst verfeindet sind, weil sie sich nicht richtig kennen und sehr unterschiedlich sind, dann durch große Not aber Freunde werden.

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Erstellt:
18. August 2019, 16:19 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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