Auch in schweren Zeiten berichtet der Journalismus, gibt den Menschen einen Weg, Dinge und Situationen einzuordnen. Foto: Stecklein

Auch in schweren Zeiten berichtet der Journalismus, gibt den Menschen einen Weg, Dinge und Situationen einzuordnen. Foto: Stecklein

Nienburg 04.05.2020 Von Holger Lachnit

Vom Hunger nach guten Nachrichten

Guten Tag

Wohl selten war der Kontakt zwischen der HARKE-Chefredaktion und der Leserschaft so eng wie gerade jetzt.

Täglich erreichen mich E-Mails und Anrufe, in denen beispielsweise Themen vorgeschlagen werden, um welche sich die Redaktion der Heimatzeitung kümmern sollte, es geht aber manchmal auch nur um einen kurzen Plausch über die Widrigkeiten des Corona-Alltags. Dabei wurde deutlich: Es gibt einen Hunger nach guten Nachrichten.

Mehrfach haben mir in den vergangenen Tagen den Leserinnen und Leser erzählt, dass sie es müde sind, wieder und wieder auf allen Kanälen ständig mit der Corona-Pandemie konfrontiert zu werden. Beim Fernsehen könne man ja den Sender wechseln, bei der HARKE aber müsse man ja weiterlesen, hieß es.

Nun ist ja so, dass Journalistinnen und Journalisten über Nachrichten berichten, diese jedoch nicht produzieren. Wir sind Beobachter und Kommentatoren, aber keine Akteure.

Sehr wohl gehört hingegen zum Journalismus die Auswahl dessen, was veröffentlicht wird. Und dabei bemüht sich die Redaktion der Heimatzeitung, täglich eine große Themenvielfalt anzubieten. Dabei kommt sie – aus aktuellem Anlass – aber nicht um das Thema „Corona“ herum.

Auch nicht herum komme ich um meinen täglichen Appell, die Kontakt- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Infektionszahlen im Landkreis Nienburg sind noch nicht auf dem Niveau, dass sich jemand in Sicherheit wiegen darf.

Bitte bleiben Sie gesund!

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Erstellt:
4. Mai 2020, 05:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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