Der neue Lego-Roboter ist bereit für seinen nächsten Einsatz. Förderverein FES

Der neue Lego-Roboter ist bereit für seinen nächsten Einsatz. Förderverein FES

Nienburg 28.05.2018 Von Die Harke

Vom Legoingenieur zum Programmierer

Die Roboter-AG der Albert-Schweitzer-Schule und Friedrich-Ebert-Schule bekommt Zuwachs

Die gemeinsame Roboter-Arbeitsgemeinschaft der Albert-Schweitzer-Schule und Friedrich-Ebert-Schule in Nienburg haben Roboter-Zuwachs erhalten. „Mit Lego immer wieder das Gleiche zusammenbauen ist doch langweilig – doch was wir hier alles anstellen ist echt cool“, erzählt der zehnjährige Jan-Niklas, der bereits als Grundschulschüler an der Friedrich-Ebert-Schule (FES) an der gemeinsamen Roboter AG mit den Schülern der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) teilgenommen hat.

Im ersten Schulhalbjahr müssen die erstaunlich flinken Roboter jedoch in ihrer Kiste bleiben, da werden die Programmierer von Morgen in Informatik unterrichtet. „Die Schüler sind ganz schnell bei der Sache, wenn sie erstmal sehen, dass ein Computer mehr geben kann, als er vorgibt“, berichtet der leitende Lehrer Peter Niehold. „Wenn dann zu Weihnachten die ersten selbst programmierten Spiele den Eltern präsentiert werden können, ist die Überraschung groß und der Ehrgeiz bei den Kindern geweckt“, erklärt Niehold sein Konzept.

So ging es auch den „Robo-ASSen“ wie Tobias, Runa, Robin, Kolja und Nils sich selbst getauft haben. Gemeinsamt tüftelten sie an ihrem selbstgebauten Lego Roboter ganze Wochenenden, „da kam kein Keks dazwischen“, berichtet lächelnd der Schulleiter der FES, Mathias Jentsch, aus dem Leben seines Sohnes Tobias als „Robo-ASS“. Wertschätzung und Teamwork, dass seien Dinge, die auf den ersten Blick nichts mit Technik zu tun hätten. Doch genau dies seien die „Geheimzutaten“ der AG – die Schüler erfahren Anerkennung für ihr Hobby und arbeiten im Team an ihren Zielen. Die „Robo-ASSe“ holten vergangenes Jahr bei dem Wettbewerb „First Lego League“ einen Sonderpreis gleich bei ihrer ersten Teilnahme unter anderem für ihren außergewöhnlichen Teamgeist.

Ein starkes Team sind auch die Kooperationspartner der beiden Schulen, die nun Verstärkung erhalten haben. Nicht durch neue Teilnehmer, vielmehr haben die Blechkameraden Zuwachs erhalten. Der Förderverein der FES finanzierte der Grundschule einen eigenen Roboter: „Für solche übergreifende Projekte setzen wir uns gerne ein, und wenn ich dann auch noch sehen, wie viel Freude wir damit spenden, ist die Wertschöpfung perfekt“, betont die Vorsitzende des Fördervereins Olga Suin de Boutemard. Wer die Schüler ebenfalls unterstützen möchte hat jetzt Gelegenheit dazu – die „Robo-Asse“ suchen für dieses Jahr noch einen Sponsor für die Teilnahme an der „First Lego League“.

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Erstellt:
28. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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