Für ihre Hospiz-Arbeit stärkten sich die Frauen in der evangelischen Akademie. DASEIN-Hospiz

Für ihre Hospiz-Arbeit stärkten sich die Frauen in der evangelischen Akademie. DASEIN-Hospiz

Nienburg/Loccum 01.09.2019 Von Die Harke

Vom eigenen Weg und dem Loslassen

Ehrenamtliche Begleiterinnen vom DASEIN-Hospiz verbrachten Fortbildungswochenende

Unterstützt von der Bollmann-Stiftung konnten die ehrenamtlichen Begleiterinnen vom DASEIN-Hospiz Nienburg auch in diesem Jahr wieder ein Fortbildungswochenende in der evangelischen Akademie Loccum verbringen. Gemeinsam mit dem Dozenten Dr. Heinrich Dickerhoff schauten die Frauen auf wichtige Lebensthemen. Dabei ging es etwa darum, den eigenen Weg zu finden oder sich seinen Lebens- und Albträumen zu stellen. Auch die Überprüfung der inneren Haltung und das Loslassen zur rechten Zeit wurden überdacht und geübt. Dr. Dickerhoff verdeutlichte anhand von spannend erzählten Märchen, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu finden und letztlich sich zu trauen, ihn auch zu gehen.

„Auch in der Hospizarbeit muss man Haltung beweisen, muss sich trauen, und es ist wichtig, geerdet im Leben zu stehen. Nur so kann man andere gut am Lebensende begleiten“, stellte der Referent dabei klar. Beim Bogenschießen veranschaulichte der Dozent ganz praxisnah das Zusammenspiel von Haltung, Spannung und Entspannung, von Festhalten und rechtzeitigem Loslassen. Gerade das Loslassen sei eines der wichtigsten Elemente in der hospizlichen Sterbebegleitung.

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Erstellt:
1. September 2019, 06:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 32sec

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